Straßenbeleuchtung: So werden Laternen zu Kommunikationszentralen

Straßenbeleuchtung: So werden Laternen zu Kommunikationszentralen

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Alte Straßenbeleuchtung muss bald Hightech-Laternen Platz machen.

von Dieter Dürand

In der smarten Stadt bekommen Straßenlaternen einen neuen Job: sie sollen zu Kommunikations- und Datendrehscheiben der intelligenten Vernetzung werden. Unsere Info-Grafik zeigt, wie.

Seit London 1662 die ersten Öllampen aufstellte, erfüllen Straßenlaternen eine Aufgabe: Licht in dunkle Gassen zu bringen. Jetzt, gut 350 Jahre später, wollen findige Firmen sie zu Kommunikations- und Datendrehscheiben der intelligenten Vernetzung hochrüsten, nebenbei noch zu Ladestationen für Elektroautos und -fahrräder.

In Karlsruhe, Wiesloch und Schwetzingen hat der Stromkonzern EnBW erste Exemplare der Multitalente aufgestellt. Sie bieten drahtlosen Zugang ins Internet, sammeln Daten zur Feinstaubbelastung, verbinden Bedrängte auf Knopfdruck mit einer Notrufzentrale. Bald sollen sie freie Parkplätze und Unfälle melden.

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All das ohne Buddelei für neue Leitungen, Laternen stehen praktisch schon überall, in Deutschland an rund 9,5 Millionen Stellen; die Umrüstkosten sind mit 2000 Euro überschaubar. Osram, Philips und Continental sind ebenfalls ins Geschäft eingestiegen und verbessern auch das Licht selbst. In Kopenhagen etwa leuchten LED-Strahler besonders hell, sobald Sensoren herannahende Radfahrer melden.

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