Tablet-PCs: Fünf Gründe warum iPads so beliebt sind

Tablet-PCs: Fünf Gründe warum iPads so beliebt sind

von Ina Karabasz

Sexy sells: Bei Tablet-Computern bleibt Apples iPad unangefochtener Liebling der Käufer. Während Samsung langsam aufholt, ist Amazons Kindle Fire zum Ladenhüter mutiert.

Apples iPad ist alleine im ersten Quartal dieses Jahres 11,8 Millionen mal über die Ladentheken der Welt geschoben worden. Das sind 65 Prozent aller im gleichen Zeitraum verkauften Tablet-Computer. Der zweitplatzierte Samsung kommt, laut dem Martkforscher ABI Research, gerade einmal auf sechs Prozent. Amazon muss hinnehmen, dass sein Kindle Fire um 80 Prozent abgestürzt ist. Fünf Gründe, warum es so gekommen ist:

  • Seit Apples Konkurrenten mit eigenen Produkten auf den Markt drücken, teilen sich die Tablet-Besitzer in zwei Lager: Die Zufriedenen und die Unzufriedenen. Und trotz redlicher Versuche anderer Unternehmen, dies zu ändern, sind die Zufriedenen meist die mit einem iPad.

  • Zunächst sind die Themen bei allen dieselben: Wie einfach ist das Tablet zu handhaben, wie gut die Internetverbindung, wie groß ist die App-Auswahl , wie unkompliziert ist das Herunterladen - und wie sexy ist das Gerät. Apple Erfolgsrezept: Sie haben bis heute auf all diese Fragen die beste Antwort gefunden.

  • Kein anderes Unternehmen hat es bisher geschafft, die Attraktivität von Apple-Produkten nachzuahmen. Bei kaum einem anderen Gerät wird dies so deutlich wie bei Tablets: iPads haben ein gradliniges, effizientes und nutzerfreundliches Design. Kein Knopf zu viel, keine sanfte Rundung zu wenig. Amazons Kindle Fire hingegen ist mit sieben Zoll Durchmesser drei Zoll kleiner als das iPad. Könnte praktisch sein, ist es aber nicht. Das gilt besonders für Videos. Zudem reflektiert das Display stark. Und das können die Größe und der niedrige Preis von nur 200 US-Dollar nicht herausreißen.

  • Bei der App-Auswahl holen die Android-Geräte langsam auf. Jedoch wird dort nicht überprüft, wer welche Applikation mit welchen Inhalten zum Herunterladen anbietet. Heißt: Es ist wahrscheinlicher, dass eine App noch nicht ausgereift oder sogar schädlich ist. Amazon hat seine Kindle Fire-Oberfläche zusätzlich sogar noch so abgewandelt, dass alles wie ein reines Amazon-Verkaufslädchen daher kommt, das bloß Eigenmarken vertreibt. Auch bei der Internetverbindung verliert das Kindle Fire im Direktvergleich mit seinen Konkurrenten. Ohne WLAN-Verbindung gibt es keine Möglichkeit ins Internet zu kommen. Für einen tragbaren Computer zum Mitnehmen ist das ein schwieriges Verkaufsargument.

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  • Apples große Beliebtheit berührt besonders in der einfachen Handhabung, auf die Steve Jobs sein Lebtag so viel Wert gelegt hat. Die Bedienung ist selbsterklärend, die Anwendungen verlässlich. Dagegen häufen sich die Beschwerden von Android-Tablet-Besitzern über Ruckeln, Verzögerungen und komplettes Einfrieren ihrer Geräte. Deswegen warten jetzt auch Hersteller wie Dell, HP und LG mit der Einführung neuer Geräte, bis Mitte des Jahres die verbesserte Version Android 4.0 vorgestellt wird. Amazon könnte aus seinem Tief noch herausfinden, indem sie sich auf die Vorteile ihrer E-Book- zurückzubesinnen und in Zukunft Geräte anbieten, die beides sind: E-Book und Tablet-PC. Der Benutzer hätte also die Möglichkeit, das Display zwischendurch umzustellen: Hell und leuchtend zum Arbeiten und Surfen, augenfreundlich zum Lesen.
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