Tablets: Microsoft macht Surface Pro 2 billiger

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Tablets: Microsoft macht Surface Pro 2 billiger

Microsoft bringt bald ein neues Tablet heraus - und macht das Vorgängermodell gleich mal 100 Euro billiger. Das neue Surface Pro 3 kostet damit nur 20 Euro mehr.

Im September 2013 hatte Microsoft sein Tablet Surface Pro 2 auf den Markt gebracht. Nun steht schon der Nachfolger in den Startlöchern und das Pro 2 soll ihm den Weg ebnen. Dafür senkt Microsoft den Preis des Pro 2 um 100 Euro auf 779 Euro für die Basisversion mit 4 Gigabyte Arbeits- und 64 Gigabyte Programm- und Datenspeicher. Wer 20 Euro mehr investiert, kann aber auch das Microsoft Surface Pro 3 bekommen. Da fällt die Entscheidung für die Kunden wahrscheinlich nicht schwer.

„Mit diesem Tablet kann man das Notebook ersetzen“, sagte Microsoft-Spartenchef Panos Panay über das Surface Pro 3. Es hat einen 12-Zoll-Bildschirm im Unterschied zum Vorgänger mit 10,6 Zoll. Entsprechend steigt die Auflösung. Gleichzeitig ist das neue Tablet dünner und leichter. Der eingebaute Klappständer ist nun annähernd stufenlos einstellbar; Surface Pro 2 rastete in zwei Positionen ein. Auch die dazugehörige Tastatur und die Eingabe per Stift wurden verbessert. Das Gerät läuft mit Intel-Prozessoren und Windows 8.1.

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Fakten zur Tablet-Nutzung

  • Vorlieben

    Griffen anfangs vor allem technikbegeisterte Menschen zu den Tablets, zieht der Rest nun nach. Die Konsequenz: Gegen Ende des Jahres werden sparsamer ausgestattete Geräte rund die Hälfte des Marktes ausmachen. Laut IT-Verband Bitkom geben die Deutschen für ein Gerät im Schnitt 345 Euro aus.

  • Unterhaltung

    Die meisten Menschen nutzen ihren Tablet-Computer am Abend zwischen 19 und 22 Uhr - und damit neben der Unterhaltung. Das haben die Marktforscher von Gartner herausgefunden.

  • Marken

    Besitzer von Tablets der Marken Apple und Samsung verbringen mehr Zeit mit ihren Geräten als Nutzer anderer Anbieter. Die IT-Spezialisten von Gartner schließen daraus, dass Apple und Samsung die besten Unterhaltungsangebote machen.

  • Käufer

    Anders als in den Industrieländern sind Tablets in Schwellenländern oft der einzige Computer im Haushalt. Daher geht der Verkauf von traditionellen PCs und Notebooks weltweit zurück.

Statt zu einem Notebook greifen viele Kunden mittlerweile lieber zu einem Tablet. Microsoft hatte es jedoch nicht geschafft, seine Marktdominanz aus dem PC-Markt in die mobile Welt hinüberzuretten. Nach Analystenschätzungen werden spätestens im nächsten Jahr mehr Tablets verkauft als klassische PC. Die einst gigantischen Zuwachszahlen bei Tablets hatten sich zu Beginn des Jahres allerdings abgeschwächt. Viele Verbraucher haben sich gerade erst ein neues Gerät gekauft.

Die gängigsten Betriebssysteme für Tablets

  • Android

    Android ist mittlerweile das am weitesten verbreitete Betriebssystem am Markt. Weit über 70 Prozent Marktanteil kann das von Google entwickelte System für sich verbuchen. Grund dafür ist vor allem, dass Android-Tablets in der Regel günstiger sind als iOS-Tablets.

    Denn anders als Apple hat Google sein Betriebssystem auch für andere Hersteller geöffnet. Dadurch läuft das System aber auch nicht auf jedem Geräte gleich gut. Und auch welche Updates zur Verfügung stehen, ist letztlich vom Hersteller abhängig. Daher ist es wichtig beim Kauf eines Android-Tablets immer darauf zu achten, dass eine möglichst aktuelle Version installiert ist.

    Auch die Menüführung ist manchmal zu komplex, so dass das System gerade für Einsteiger am Anfang etwas kniffeliger sein kann.

    Dafür können Nutzer die einzelnen Apps oft individuell einstellen und etliche Apps zeigen Informationen in Echtzeit an.

  • iOS

    Apple hat 2010 mit seinen iPads den Tablet-Boom eingeleitet. Entsprechend ist iOS das älteste Betriebssystem am Markt. Die Stärke des Systems: Es ist so intuitiv zu bedienen, dass nicht einmal eine Bedienungsanleitung nötig ist. Die Software ist sehr gut auf die Apple-Produkte abgestimmt, was iOS immer hohes Lob in Nutzerbefragungen einbringt.

    Gleichzeitig ist das App Store prall gefüllt mit jeder Menge Anwendungen. Gerade weil iOS die erste Plattform am Markt war, ist sie auch unter den Programmierern am bekanntesten. Entsprechend umfangreich ist zum Beispiel die iOS-Facebook-App im Verhältnis zur Windows-Variante. Auch Musik und Filme kann Apple dank iTunes in Hülle und Fülle anbieten.

    Der Nachteil: Die iOS-Oberfläche ist sehr starr und lässt sich kaum individuell anpassen. Außerdem ist das iOS-System in sich abgeschlossen und schränkt viele Formate ein. So lassen sich zum Beispiel weder Flach-Darstellungen noch MP3-Dateien öffnen.

  • Windows 8

    Windows 8/8.1 und RT sind Microsofts erste Gehversuche in der Welt der mobilen Betriebssysteme. Die Software hat den Vorteil, dass sie sowohl auf mobilen als auch auf stationären Endgeräten funktioniert. Außerdem sind auch die Windowsprogramm verfügbar, was ein entsprechendes Tablet vor allem für den Büro-Einsatz geeignet macht. Auch die Oberfläche lässt sich über die Kachel-Optik gut personalisieren. So können die Vierecke in unterschiedlichen Größen und Farben ausgespielt werden.

    Größter Nachteil ist das Angebot im Windows-App-Store. Zwar können Nutzer hier inzwischen aus weit über 100.000 Apps auswählen. Doch bleibt die Qualität der Anwendungen weit hinter denen von iOS und Android zurück.

Microsoft hatte die erste Generation der Surface-Tablets Mitte 2012 vorgestellt. Die Verkaufszahlen waren zunächst enttäuschend. Die Geräte waren aber auch als Weckruf an die PC-Hersteller gedeutet worden, ihre eigenen Bemühungen um Windows-Tablets voranzutreiben. Bis zu dem Zeitpunkt gab es kaum Angebote.

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Mittlerweile sind viele Modelle auf dem Markt, darunter Mischformen aus Tablets und Notebooks mit umklappbaren Bildschirmen oder abnehmbaren Tastaturen. Microsofts Quartalsumsatz mit den Surface-Geräten legte zuletzt binnen eines Jahres um 50 Prozent auf 500 Millionen Dollar zu.

„Auch wenn der Marktanteil noch klein ist, nehmen Windows-Geräte weiter Fahrt auf“, erklärte IDC-Experte Jitesh Ubrani. Die Schätzung für den Marktanteil schwankt je nach Analysehaus zwischen zwei und vier Prozent. „Mit etwa zwei Dritteln Marktanteil dominiert Android immer noch den Markt“, erklärte Ubrani.

Vor allem kleine, günstige Android-Tablets verkaufen sich in rauen Mengen. Kleinere Windows-Tablets von diversen Computerherstellern liegen preislich zumeist darüber. Das scheint Microsoft nun - wenn auch in kleinen Schritten - ändern zu wollen.

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