Veranstaltung angekündigt: Nokia soll neues Lumia vorstellen

Veranstaltung angekündigt: Nokia soll neues Lumia vorstellen

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Baut Nokia das bessere iPhone?

„Die Lumia-Geschichte geht weiter“ – mit diesem Motto hat der Mobilkonzern Nokia für den 14. Mai zu einem Presse-Event geladen. Was genau vorgestellt werden soll, ist bisher noch nicht klar. Spekuliert wird dennoch.

Am wahrscheinlichsten scheint, dass die Finnen den Nachfolger ihres ersten Smartphones Lumia 920 präsentieren werden. Etliche Namen wurden dem neuen Handy-Flaggschiff schon gegeben. Mal heißt es Nokia Lumia 928, mal Nokia Eos und dann wieder Catwalk. Und je nach Modell variieren auch die Legenden, was das neue Telefon ausmachen könnte.

So würde laut Analysten-Meinungen das Catwalk nur über ein Aluminium-Gehäuse verfügen – statt wie bisher eine Kunststoff-Hülle. Das Lumia 928 hingegen soll mit einem 4,5 Zoll großen OLED-Display an den Markt kommen. Die hochauflösende Pureview-Phase-2-Kamera soll den Gerüchten zu Folge mit einem Xenon-Blitz aufgewertet werden. Außerdem soll das Telefon dünner und auch leichter sein. Das Nokia Eos soll angeblich mit Qualcomms neuestem Quad-Prozessor Snapdragon 800 arbeiten, über einen 41 Megapixel großen Kamerasensor und den Xenon-Blitz verfügen und angeblich auch eine einstellbare Blende besitzen.

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Einige Analysten vermuten auch immer wieder, dass Nokia auf den „Phablet-Trend“ aufspringen und ein Riesen-Smartphone oder Tablet präsentieren könnte – wie es Samsung erfolgreich mit der Galaxy-Note-Reihe vorgemacht hat. Dass Nokia an einem Tablet arbeitet, gilt inoffiziell als bekannt. Doch ob das Unternehmen wirklich schon so weit ist, muss bezweifelt werden. Echt Indizien gibt es dafür nicht.

Was auch immer am Ende in London vorgestellt wird, Nokia scheint weiter auf seine Kamera-Technik zu setzen. „Sie sollten in Sachen Bilder ein Auge auf uns haben“, sagt Nokia-Geschäftsführer Stephen Elop erst bei der letzten Bekanntgabe der Quartalszahlen. Außerdem gab die Nachrichtenagentur Bloomberg erst kürzlich bekannt, dass Nokia in den Hersteller Pelican Imaging investiere, dessen Kameras mit mehreren Objektiven arbeiten, die wie Insektenaugen aufgebaut sind. Durch diese Technik können kleine Kameramodule gebaut werden. Außerdem ermöglicht so eine Kamera das Messen der Entfernung zum Motiv, wodurch sich außerdem der Fokus nachträglich verändern lässt, wie man es von der Autofokus-Funktion bei Spiegelreflexkameras kennt.

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In jedem Fall wird ein spektakuläres Gerät erwartet. Denn den „kleinen Wurf“ hatte Nokia erst beim Mobile World Congress in Barcelona im Februar bekannt gegeben, als das Lumia 720 und das 520 vorgestellt wurden.

Erstmals stellte das Unternehmen im Herbst 2013 die Lumia-Reihe vor, die mit dem Betriebssystem Windows Phone 8 von Microsoft läuft.

Und etwas Spektakuläres muss auch her. Noch immer hängt der Handy-Pionier in der Verlust-Zone fest. Trotz steigender Verkäufe durch das Lumia landete das Unternehmen im ersten Quartal 2013 wieder in den roten Zahlen. Der operative Verlust summierte sich noch auf 150 Millionen Euro, nachdem im Jahr zuvor noch ein Minus von 1,33 Milliarden zu Buche stand. Der Umsatz brach um 20 Prozent auf 5,85 Milliarden Euro ein.

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