Verkaufsstart in den USA: Was Motorolas neue Super-Smartwatch kann

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Verkaufsstart in den USA: Was Motorolas neue Super-Smartwatch kann

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Die Moto 360 ist das neuste Wearable für Android-Geräte.

von Matthias Hohensee

Kann mit der Android Uhr dem Ex-Mobilfunkpionier Motorola das Comeback gelingen? Ein erster Blick auf die Smartwatch, die keine sein soll.

Selten ist so viel Zeit zwischen Ankündigung eines Produktes und dessen Markstart vergangen. Im März hatte Motorola seine Smartwatch Moto 360 angekündigt. Im Juni gab es auf der Google Entwicklerkonferenz einen ersten Blick auf die Android-Uhr mit dem rundem Display, die Motorola Mobility Chef Rick Osterloh nicht als Smartwatch verstanden haben will, sondern als „modernen Zeitmesser mit zusätzlichen Funktionen.“

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Am Donnerstagabend lüftete Osterloh höchstpersönlich im neuen Hauptquartier in Chicagos Innenstadt den Schleier des Geheimnisses und kündigte zugleich neue Versionen von Motorolas Smartphone Modellen Moto X und Moto G an.

Ab Freitag wird die Moto 360 verkauft. Allerdings vorerst nur in den USA, wo sie 249 Dollar kosten und gegen Konkurrenz von LG, Samsung, Sony  und Asus antreten wird. Höchstwahrscheinlich auch gegen die sagenumwobene iWatch von Apple, die Apple-Chef Tim Cook am kommenden Dienstag im Silicon Valley präsentieren könnte.

 Termin in Deutschland noch offen

 Der deutsche Marktstart der Moto 360 und ihr Preis steht noch nicht fest. Auf Nachfrage stellte Motorola etwas schwammig den Herbst in Aussicht. Vermutlich will man erst abwarten, wie sich die Nachfrage in den USA entwickelt. Sie wird für Motorola der Test sein, wie groß der Bedarf für eine weitere Smartwatch ist, die mit wenigen Ausnahmen nur im Tandem mit einem Android-Smartphone funktioniert.

Und ob Kunden bereit sind, für die Verlängerung von einigen Smartphone-Anzeigen aufs Handgelenk so viel Geld auszugeben. Zumal das am Donnerstag vorgestellte Smartphone Moto G - eine abgespeckte Version des Flaggschiffs Moto X mit etwas kleinerem Bildschirm und langsameren Prozessor – ohne Vertrag zum Kampfpreis für 179 Dollar angeboten wird. Also immerhin beträchtliche siebzig Dollar billiger ist als die Begleituhr.

Über den Preis lässt sich streiten, gerade was Uhren angeht. Einen billigen Eindruck macht die Moto 360 jedenfalls nicht. Ganz im Gegenteil. Dank einem schwarz lackierten Gehäuse aus Stahl und einem schwarzen Armband aus echtem Leder wirkt sie hochwertig und fühlt sich ebenso an. Obwohl mit digitaler Technik vollgestopft, ist sie dank eines hochauflösenden Displays auf den schnellen Blick von einer traditionellen Uhr nicht zu unterscheiden. Was auch daran liegt, dass keine verräterische Aufladebuchse das Gehäuse verunstaltet. Die konnte weggelassen werden, weil der Akku drahtlos über eine mitgelieferte Station aufgeladen wird.

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