
Man mag sich an dieser Stelle fragen, warum wir in unserer kleinen Technikgeschenke-Serie Computer- und Unterhaltungstechnik in eine Folge packen. Der Grund ist einfach: PCs sind längst zum ultimativen Entertainment-Gerät geworden, das uns mit Musik, Videos und Textinhalten versorgt - wenn wir nicht gerade mit ihm arbeiten oder kommunizieren. Da kann dann die Frage, ob man sich ein leistungsfähigeres Notebook oder einen besonders großen Fernseher kauft, durchaus aufkommen. Aus diesem Grund stellen wir hier zwei Rechner und zwei reinrassige Unterhaltungsgeräte vor, die allesamt kurzweilig sind.
MacBook Air 11 Zoll
Zwar gibt es mittlerweile eine ganze Reihean interessanten Ultrabooks mit Windows-Betriebssystem, doch wenn es um Eleganz in Verbindung mit Leistungsfähigkeit geht, macht Apples Ur-Flach-Notebook niemand etwas vor. Besonders das 11-Zoll-MacBook Air (ab 949 Euro) ist ein kleines Technikwunder: Es ist zugeklappt kaum größer und schwerer als ein iPad, hat aber eine vollwertige Tastatur und ein ausreichend großes Trackpad. An den platzbedingt kleinen Bildschirm gewöhnt man sich schnell, Auflösung, Schärfe und Farbdarstellung sind gut.
Als kleines Extra hat der mit Sandy-Bridge-Chiptechnik von Intel ausgestattete Rechner auch noch die neue Thunderbolt-Schnittstelle, mit der sich Monitore, Festplatten oder Videozubehör an eine einzelne Buchse klemmen lassen - angesteuert in Hochgeschwindigkeit. Eingebaute Kamera und hintergrundbeleuchtete Tastatur runden das Paket ab. Auf dem Macbook Air läuft übrigens, wie auf allen anderen aktuellen Apple-Rechnern auch, auf Wunsch Windows. Das kann man entweder als Hauptbetriebssystem oder als sogenannte virtuelle Maschine innerhalb des Apple-Systems Mac OS X installieren (entsprechende Software rund 50 Euro).
Bild: PresseStandheizung
Selten wurde heiße Luft so ansehnlich produziert: Der Heizlüfter des britischen Hausgeräteherstellers Dyson soll auch ohne Propeller Räume schneller mit Wärme fluten als andere Geräte. Preis: 349 Euro.
Bild: PresseTaschen-Bibliothek
8,8 Millimeter dünn, 12.000 Bücher drin – der E-Reader PRS-T1 von Sony nimmt es mit den Regalen ganzer Stadtbibliotheken auf. Per WLAN erreicht er obendrein Online-Lexika und virtuelle Buchläden. Preis: 149 Euro.
Bild: PresseSolar-Bonsai
Kunstwerk, Ladestation, Ökostatement – der Electree des französischen Designers Vivien Muller ist alles in einem. 27 Solarmodule speisen Strom in einen Akku, der für mehrere iPhone-Ladungen reicht. Preis: 299 Euro.
Bild: PresseBewegungsmelder
Adidas sprintet mit dem ersten intelligenten Fußballschuh auf den Markt: Sensoren im adizero f50 powered by miCoach messen Lauftempo, Strecke, die Zahl der Sprints und mehr. Per WLAN gelangen die Daten auf Handy und Tablet. Preis: 220 Euro.
Videobotschafter
Hat man schon wieder vergessen, Milch einzukaufen, hilft vielleicht eine Entschuldigung auf dem Video-Post-IT Play des Hongkonger Elektronikherstellers Native Union. Das Gadget nimmt, per Magnet an den Kühlschrank gepappt, bis zu drei Minuten bewegtes Bild auf. Preis: 59,99 Dollar.
Bild: PresseEi-Phon
Als würde er gleich davonkullern: Seine Eiform macht den iPhone-Lautsprecher Fidelio SoundSphere des niederländischen Elektronikherstellers Philips zum Hingucker. Per Funk greift die Anlage auch auf den Computer zu. Preis: 990 Euro.
Bild: PresseRollator
Wie von Geisterhand angestoßen rollt der Sphero des US-Startups Orbotix voran – gesteuert via Bluetooth-Funk per Smartphone. Nicht nur ein Spielzeug für Katzen – mit mehreren Handy-Spielen können Menschen Parcours bewältigen oder Minigolf spielen. Preis: noch unbekannt.
Bild: PresseScharfschütze
Stets scharfe Fotos macht die elf Zentimeter lange Lichtfeldkamera des US-Startups Lytro: Wo der Fokus liegt, wird nach der Aufnahme eingestellt. Preis: ab 399 Dollar.
Bild: PresseFind-Hund
Mit dem GPS-Halsband tagg des US-Startups Snaptracks lassen sich entlaufene Hunde per Smartphone-App orten. Preis: 99,95 Dollar.
Bild: PresseLaser-Feger
Das Wuppertaler Hausgeräte-Urgestein Vorwerk hat seinem Kobold-Staubsauger Robotorintelligenz eingehaucht: Der VR 100 soll sich per Lasersteuerung schneller als ähnliche Geräte durch die Wohnung navigieren. Preis: 649 Euro.Welches Produkt fasziniert Sie besonders? Stimmen Sie hier ab und gewinnen Sie das neue Mega-Smartphone Samsung Galaxy Note.
Standheizung
Selten wurde heiße Luft so ansehnlich produziert: Der Heizlüfter des britischen Hausgeräteherstellers Dyson soll auch ohne Propeller Räume schneller mit Wärme fluten als andere Geräte. Preis: 349 Euro.
Toshiba Qosmio DX730
Wer es auf seinem Schreibtisch aufgeräumt mag, wird Toshibas All-in-one-Rechner Qosmio DX730 (ab 1100 Euro) schnell ins Herz schließen. Die gesamte PC-Technik der Windows-8-Maschine steckt hinter dem 23-Zoll-Bildschirm, Tastatur und Maus sind kabellos. Mit einem Core i5 mit 2,4 Gigahertz und einer Terabyte-Festplatte ist die Maschine für Normalanwender ausreichend ausgestattet. Das 16:9-Display leistet darüber hinaus HD-Auflösung. Praktisch ist der eingebaute TV-Tuner für analoges Fernsehen und DVB-T: Damit wird der Qosmio zur hübschen Glotze.
Ansonsten sind eine Webcam, ein Kartenleser und diverse Anschlüsse für Zubehör vorhanden, die alle so gestaltet sind, dass sie die einheitliche Optik nicht zerstören. Kinofreunde können außerdem auch Blu-ray-Scheiben einwerfen. Das All-in-one-Design hat allerdings den Nachteil, dass Toshiba nur eine recht langsame Grafikkarte für Mobilanwendungen integriert. Intensiven Spielern dürfte das nicht ausreichen. Aber dafür wird die Maschine der Japaner ja auch nicht vermarktet, sondern viel mehr für passive Unterhaltung. Dabei helfen übrigens auch die eingebauten Onkyo-Stereolautsprecher mit Dolby Advanced.
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