Von Nullen und Einsen: iOS 6 im Praxistest

kolumneVon Nullen und Einsen: iOS 6 im Praxistest

Kolumne von Ben Schwan

Am Freitag beginnt der Verkauf des neuen Apple-Smartphones iPhone 5 in neun Ländern. Doch wer klug ist, setzt sich dem Stress zunächst nicht aus und genießt stattdessen diverse neue Funktionen auf Altgeräten, die der Computerkonzern mit dem gerade erschienenen Gratis-Update iOS 6 nachrüstet. wiwo.de-Technik-Kolumnist Ben Schwan hat es getestet und stellt die interessantesten Funktionen vor - und die Macken.

Die Menschenmassen stehen wieder vor den Apple Stores: Seit dem heutigen Freitag verkauft Apple sein neues iPhone 5. Wer sich dem Hype um das neue Smartphone im Alulook (noch) nicht beugen möchte, bekommt von dem kalifornischen Konzern aber auch als Nutzer älterer Geräte ein hübsches Geschenk: Seit dieser Woche steht das Gratis-Update auf iOS 6 zum Download bereit. Und diese neueste Version des Apfel-Mobilbetriebssystems hat durchaus einiges zu bieten - und sie ist, noch schöner, selbst auf relativ alter Hardware wie dem iPhone 3GS von 2009 oder dem iPad 2 von 2011 noch nutzbar. (Selbst wenn aus (vermarktungs)technischen Gründen die ein oder andere Funktion nur den jeweils neuesten Gerätegenerationen vorbehalten bleibt.)

So aktualisieren Sie Ihr iOS

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Die Aktualisierung auf iOS 6 ist denkbar einfach. Zunächst sollte man eine Sicherungskopie der aktuellen Gerätedaten durchführen - dies geht entweder in der iTunes-Software auf Mac und PC nach dem Anschluss per Kabel und WLAN oder über Apples kostenlosen Internet-Speicherdienst iCloud. Auch das Update selbst erfolgt direkt auf das Gerät: Entweder man sucht über die Systemeinstellungen direkt nach der Aktualisierung oder akzeptiert einen entsprechenden Hinweis. Dann heißt es zunächst, etwas Geduld zu haben: Apples Download-Server sind derzeit recht überlaufen. Am besten lädt man sich iOS 6 im heimischen WLAN herunter - dann muss man nicht auch noch für die Datennutzung in Höhe von mehreren Hundert Megabyte an den Mobilfunkanbieter blechen.

Änderungen liegen im Detail

Nach Download und Installation präsentiert sich das iOS-Gerät dann zunächst nicht viel anders als zuvor. Die Veränderungen sind subtil. So gibt es hier und da bei Animationen oder Suchfunktionen etwas mehr Geschwindigkeit und der Look wurde, beispielsweise in der "Erinnerungen"-App, an vielen Stellen aufgehübscht. Wirklich viel Neues ergibt sich erst im Detail. So hat Apple seine Telefon-Anwendung überholt: Anrufe können nun auch mit einer schnellen Kurznachricht beantwortet werden, eine "Do not disturb"-Funktion sorgt dafür, dass der Nutzer nicht von störenden Benachrichtigungen belästigt wird und der Videochat "FaceTime" läuft nun auch über Mobilfunknetze und nicht nur per WLAN. Das Sprachassistenzsystem Siri wurde ebenfalls aufgemotzt und kennt nun mehr Informationen, beispielsweise zum Sportgeschehen der Bundesliga.

An der neuen Karten-App ("Maps") dürften viele Nutzer noch länger zu knabbern haben. Apple hat, statt den alten Partner Google weiter zu verwenden, eigene kartografische Quellen eingebaut - und auch eine ganz neue Datenbank mit Ortsinformationen integriert, die teilweise von TomTom und anderen Anbietern kommt. Das neue Maps ist grundsätzlich ein schönes Programm: Die Karten sind deutlich hübscher als in der Vorversion, bauen sich dank Vektorgrafik schneller auf und bieten auf Wunsch eine neuartige 3D-Ansicht, die allerdings nur mit moderneren Apple-Geräten funktioniert.

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