Von Nullen und Einsen: Klang ganz drahtlos - ein Guide durch den Audio-Dschungel

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Das iHome iW2 ist das günstigste Modell im Test - Und kann mit einer ordentlichen Leistung überzeugen.

Kolumne von Ben Schwan

Techniken wie DLNA und AirPlay erlauben es, Musik von beliebigen Digitalgeräten wie Smartphone, Tablet oder PC drahtlos an in der Wohnung befindliche Streaming-Lautsprecher zu senden. Die Auswahl an solchen Audiolösungen ist mittlerweile so groß wie unübersichtlich. wiwo.de-Technik-Kolumnist Ben Schwan stellt aktuelle Geräte der wichtigsten Klassen vor und gibt Tipps zum täglichen Gebrauch.

Streaming-Lautsprecher sind ein relativ junges Phänomen: Sie ersetzen die gute, alte Hifi-Anlage durch drahtlose Vernetzung zwischen Tonerzeuger einerseits und Abspielgerät andererseits. Technisch gesehen erfolgt dies aktuell vor allem über zwei Standards. Der eine nennt sich AirPlay und stammt von Apple, der andere DNLA und wird von diversen Elektronikfirmen unterstützt. Wenn Sie einen Streaming-Lautsprecher kaufen, sollte er also einen dieser Standards unterstützen. Alternativ ist auch eine Nutzung des Kurzstreckenfunks Bluetooth möglich, den viele vom Auto her kennen. Dieser ist jedoch nicht ganz so komfortabel, weil man jedes Gerät einzeln anmelden muss.

Abgespielt werden Songs dann vom Smartphone, Tablet oder PC. Bei AirPlay ist dies in iPhone, iPod (touch) und iPad direkt eingebaut: Man wählt statt der Wiedergabe über Kopfhörer oder im Gerät eingebauten Lautsprecher einfach die jeweilige AirPlay-Station im heimischen WLAN. An PC und Mac wird wiederum Apples kostenlose Jukebox-Software iTunes benötigt, die die AirPlay-Unterstützung standardmäßig mitbringt. Bei DNLA kommt es wiederum auf das Gerät an: Einige moderne Smartphones beherrschen die Technik sofort, ebenso das Windows-Betriebssystem. Alternativ muss man sich passende Software suchen.

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Im Folgenden will ich vier Geräte vorstellen, die in diesen Wochen auf den Markt kommen oder bereits verfügbar sind. Sie decken einige wichtige Klassen ab: Vom Einsteigermodell bis zum Luxusgerät.

iHome iW2: Klein aber oho

Wer nach einem günstigen Streaming-Einstiegsgerät sucht, ist bei der amerikanischen Marke iHome gut aufgehoben: Trotz vernünftigem Klang sind die Preise noch vergleichsweise moderat. Der knapp 180 Euro teure IW2 unterstützt Apples AirPlay-Standard und lässt sich außerdem per USB mit allen möglichen iPods, iPhones und iPads verbinden, wenn der Sound einmal nicht drahtlos ankommen soll. Alternativ ist auch eine analoge Klinkenbuchse vorhanden.

Eine eigene App erlaubt eine schnelle Konfiguration und kann sogar mehrere der Boxen zusammenschalten. Soundtechnisch bietet iHome den Klangverbesserer SRS WOD HD, der die kleinen Hoch- und Tieftöner etwas voluminöser klingen lässt. Bei einer Größe von 27 mal 15 Zentimetern und einem Gewicht von 1,5 Kilogramm darf man allerdings keine Wunder erwarten. Praktisch: Will man i-Geräte am IW2 betreiben, kann man auch ein kleines Dock anschließen, in die man iPod und Co. einlegen kann (das iPhone 5 mit neuem Anschluss wird noch nicht unterstützt).

Bowers & Wilkins A7: Kompakte Mittelklasse

Bowers & Wilkins A7 (zum Vergrößern bitte Bild anklicken) Quelle: Presse

Bowers & Wilkins A7 (zum Vergrößern bitte Bild anklicken)

Bild: Presse

Der britische Audiospezialist Bowers & Wilkins hatte mit dem zigarrenförmigen Zeppelin Air schon seit dem letzten Jahr einen beliebten Streaming-Lautsprecher im Angebot, allerdings brachte dieser noch ein iPod-Dock mit, das optisch potenziell störte. Der A7 für 800 Euro kommt nun vollständig abgerundet und konzentriert sich allein auf die Streaming-Wiedergabe. Drahtlos und per Netzwerkkabel unterstützt wird Apples AirPlay, alternativ lassen sich USB-Geräte (auch Mac und PC) und analoge Komponenten wie CD-Spieler anschließen.

Im 5,6 Kilogramm schweren und 36 Zentimeter breiten A7 steckt gut klingende Technik: Die von B&W entwickelten Nautilus-Hochtöner ebenso wie zwei 75-mm-Mitteltöner und ein zusätzlicher Subwoofer. Konfiguriert wird mittels App - was deutlich einfacher ist, als dies beim Zeppelin Air früher war. Eine Fernbedienung liegt bei. Wem der A7 zu groß erscheint, kann alternativ auch noch zum kleineren A5 für 500 Euro greifen. Dem fehlt der Subwoofer und er wiegt nur 3,6 Kilo. Sowohl A5 als auch A7 machen sich gut in designorientierten Wohnungen.

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