Von Nullen und Einsen: Willkommen im digitalen Haushalt

ThemaGadgets

kolumneVon Nullen und Einsen: Willkommen im digitalen Haushalt

Kolumne von Ben Schwan

Die Elektronikbranche hat eine neue Marktlücke entdeckt: Gadgets für den Heimbedarf. Die sorgen beispielsweise für eine schöne Lichtstimmung, steuern beliebige Geräte oder helfen dabei, dass man wichtige Dinge nicht mehr so einfach verliert. Einige Beispiele.

Sie nennen es das Internet der Dinge: Gegenstände, die einst entweder ganz analog waren oder zumindest ohne Netzwerktechnik auskamen, erhalten einen Online-Daueranschluss. Der Trend, den es anfangs vor allem in Industrieunternehmen gab, die so mehr Kontrolle über den Einsatz ihrer Produktionsmittel bekamen, setzt sich nun mit Macht in den Haushalt fort - mit immer mehr Produkten, die es schon ganz regulär im Handel gibt. Die Elektronikbranche hat eine hübsche neue Marktlücke entdeckt.

Anzeige
Per App auf dem Smartphone oder Tablet lässt sich das Beleuchtungssystem "Hue" online fernsteuern. (zum Vergrößern bitte anklicken) Quelle: Presse

Per App auf dem Smartphone oder Tablet lässt sich das Beleuchtungssystem "Hue" online fernsteuern.

(zum Vergrößern bitte anklicken)

Bild: Presse

Der niederländische Konzern Philips gehört zu den Vorreitern im Segment. Mit dem Beleuchtungssystem Hue hat er die erste LED-Lampe in Großserie auf den Markt gebracht, die sich online fernsteuern lässt. Billig ist der Spaß allerdings nicht. Ein Starterset mit drei Lampen und einer sogenannten Bridge, mit der die Internet-Anbindung hergestellt wird, kostet 200 Euro, eine einzelne Birne knapp 60 Euro (derzeit exklusiv in Apple-Läden, online mit mehreren Wochen Lieferzeit).

Das Konzept ist simpel: Jede Lampe im Haushalt lässt sich künftig einzeln steuern und in ihrem Farbton anpassen - rund 16 Millionen verschiedene, um genau zu sein. Dazu dient eine eigene App auf Tablet oder Smartphone. Neben der Erzeugung von Lichtstimmungen beim Fernsehen, Essen oder Lesestündchen kann die LED auch als Wecker dienen, der den Benutzer auch an dunklen Tagen mit langsam heller werdendem Licht wachrüttelt. Mittlerweile haben sich auch externe Entwickler der Hue-Technik angenommen und beispielsweise eine Software geschrieben, die die Beleuchtung automatisch an die Umgebung anpasst, um das Fernsehbild virtuell zu erweitern.

Auch andere elektronische Geräte lassen sich mit dem WEMO-System von Belkin, eine Schaltsteckdose mit Internet-Anschluss, per App fernsteuern. (zum Vergrößern bitte anklicken) Quelle: Presse

Auch andere elektronische Geräte lassen sich mit dem WEMO-System von Belkin, eine Schaltsteckdose mit Internet-Anschluss, per App fernsteuern.

(zum Vergrößern bitte anklicken)

Bild: Presse

Wem die Lampensteuerung alleine nicht ausreicht, kann andere elektrische Gerät auch mit dem WEMO-System von Belkin kontrollieren. Dabei handelt es sich um eine Schaltsteckdose mit Internet-Anschluss  (u.a. bei Amazon, ab 50 Euro pro Stück). So kann man jeden Morgen beispielsweise automatisch die Kaffeemaschine und das Licht anschalten oder, wenn man das Haus verlässt, aus der Ferne die vergessene Elektroheizung abdrehen. Mit einer passenden App lassen sich Zeitpläne erstellen und Regeln setzen, wann welches Gerät genau zu schalten ist. Als Sensor existiert außerdem ein Annäherungserkenner, der beispielsweise das Licht anknipst, wenn man einen Raum betritt.

Anzeige
Deutsche Unternehmerbörse - www.dub.de
DAS PORTAL FÜR FIRMENVERKÄUFE
– Provisionsfrei, unabhängig, neutral –
Angebote Gesuche




.

Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%