Google: Das Imperium schlägt zurück

Google: Das Imperium schlägt zurück

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Sundar Pichai präsentiert das Notebook von Samsung mit Googles Betriebssystem Chrome

von Matthias Hohensee

Gemeinsam mit Acer und Samsung steigt Google ins Notebook-Geschäft ein. Der Angriff zielt auf Microsoft und Apple.

Anfang der Woche stahl Microsoft-Chef Steve Ballmer Google mit dem 8,5 Milliarden Dollar teuren Kauf des Internet-Telefonanbieters Skype die Show. Dass Microsoft sich den Kauf leisten kann – ungefähr 50 Dollar für jeden der rund 170 Millionen aktiven Skype-Nutzer – und Google dabei um vier Milliarden Dollar überbietet, liegt nicht zuletzt an den erklecklichen Profiten des Softwarekonzerns durch das Betriebssystem Windows und die Bürosoftware Office.

Doch nun schlug das Silicon-Valley-Imperium zurück und zielt direkt auf die Geldkühe des großen Konkurrenten aus dem pazifischen Nordwesten. Auf seiner Entwicklerkonferenz in San Francisco kündigte Google einen Angriff nicht nur auf Microsoft, sondern gleich noch auf den ehemaligen Bündnispartner Apple an: Gemeinsam mit Acer und Samsung steigt Google in das Geschäft mit mobilen Computern ein.

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Und zwar nicht erst im Spätsommer, sondern schon im kommenden Monat.

Ständig aktualisiert

Ab 15. Juni bieten Google und seine asiatischen Bündnispartner sogenannte Chromebooks in den USA, Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Spanien, Italien und den Niederlanden an. Weitere Länder sollen schnell folgen. Die Chromebooks werden zwischen 349 Dollar und 499 Dollar kosten. Die Euro-Preise stehen noch nicht fest.

Die teuerste Variante stammt von Samsung, hat einen 12,1 Zoll Bildschirm, integriertes Wlan und UMTS, sowie eine Batterie, die mindestens acht Stunden durchhalten soll. Die Computer werden über Elektronikketten und Mobiltelefongesellschaften vermarktet.

Statt auf Windows oder Mac laufen sie auf Googles Betriebssystem Chrome. Sie sind eine Art Sprungbrett ins Internet. Anstatt die Anwendungsprogramme direkt auf den Computer zu laden, werden sie über das Internet bereitgestellt. Weil sie in der sogenannten "Wolke" residieren, sind sie stets auf dem neuesten Stand, müssen nicht zeitraubend aktualisiert werden. Doch im Gegensatz zu herkömmlichen Notebooks benötigen die Chromebooks-Verbindung zum Internet, die über Wlan oder Mobilfunk hergestellt wird.

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