Anzeige: 24 Stunden "Climathon" für den Klimaschutz

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International und engagiert: Ein Climathon-Team im InfraLab. (Foto: Climathon)

Mit einem "Climathon", einem Hackathon für das Klima, wurde das moderne InfraLab in Berlin von grünen Vordenkern eingeweiht.

Teamgeist, viel Kaffee und noch mehr Spaß: Hackathons sind in der IT-Szene ein beliebter Kreativitätsturbo, um schnell neue Produkte und Lösungen zu entwickeln. Das funktioniert genauso gut beim Klimaschutz, wie jetzt der Berliner Climathon bewies.

27 erstklassig ausgebildete junge Menschen trafen sich Ende Oktober in Berlin, um ein bisschen Welt zu retten. Dabei maßen sie sich zeitgleich mit Teams auf der ganzen Welt, um innerhalb von 24 Stunden bei diesem Climathon originelle Strategien gegen den Klimawandel zu konzipieren. 

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Hackathon für Klimaretter

Teams in 59 Großstädten auf sechs Kontinenten haben sich am 28. Oktober für 24 Stunden vereint, um neue Lösungen für lokale Probleme durch den Klimawandel zu finden. Unternehmer, Studenten und Politiker arbeiteten dabei zu den Themen effizientes Abfallmanagement, innovative Energiekonzepte oder nachhaltige Lebensmittelproduktion zusammen.

Eine Jury wählte jeweils die besten Ideen aus. Initiiert und organisiert wurde der Climathon (eine Wortschöpfung aus Climate und Marathon) von Climate-KIC, einer EU-Initiative für klimafreundliche Innovationen mit Büros in 15 europäischen Ländern. Sie fördert Innovationsprojekte, Start-ups und Nachwuchsinnovatoren, um unternehmerische Lösungen für den Klimaschutz voranzutreiben.

Dieser Workshop der besonderen Art war eines der ersten Events in den Räumen des InfraLab, eines Coworking-Spaces, in dem Start-ups und Freiberufler Arbeitsplätze mieten können. Der grüne Containerbau ist ganz auf Teamwork getrimmt. Die offenen Büros mit viel Licht lassen sich mithilfe von Modulen, Trennwänden und mobilen Möbeln innerhalb von Minuten an die Bedürfnisse der dort arbeitenden Menschen anpassen.

Neues Quartier für grüne Stadtentwicklung

Das Lab ist wiederum Teil des EUREF-Campus in Berlin, einem fünf Hektar großen Quartier in Schöneberg, das sich um eine besonders nachhaltige und intelligente Stadtentwicklung bemüht. "Bei uns kommen Teams und Firmen in den Dialog, schaffen neue Formate und Lösungen. Es ist eine Plattform, auf der Experimente möglich sind", beschreibt Ryotaro Chikushi, Leiter des InfraLabs und Gastgeber des Climathons, den eigenen Anspruch. 

Dauergäste für die kommenden drei Jahre hat er bereits gewinnen können: sechs Berliner Versorgungsunternehmen, die – auch räumlich getrennt von den Konzern-Zwängen – im InfraLab innovative Ideen für die Zukunft ihrer Branche entwickeln wollen. Darunter die Berliner Stadtreinigung und Veolia. Sie waren deshalb auch Sparring-Partner für die Climathon-Teams, meist Studierende aus Berlin mit Pässen aus der ganzen Welt.

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Zufriedene Teilnehmer vor dem InfraLab. (Foto: Climathon)

Die Teilnehmer hatte Climate-KIC, eine EU-Initiative für klimafreundliche Innovationsprojekte zusammengetrommelt. Organisatorin Julia Milbredt, Education Managerin bei Climate-KIC, glaubt, dass vor allem das Coaching durch die Branchenexperten vor Ort gute Ideen hervorgebracht hat. "Es war sehr spannend, die hervorragende Arbeit der durchweg internationalen Teams zu verfolgen. Einige Ideen haben das Potenzial, zusammen mit den Partnern weiterentwickelt zu werden", ist sie überzeugt.

Eine Idee: Schule ohne Abfälle

So entwickelte etwa eine Gruppe mithilfe des Coachings durch den Umweltspezialisten Veolia ein Konzept für eine Schule ohne Abfälle. Bisherige Initiativen und Ansätze wurden zu einem langfristigen Konzept verknüpft. Zentrale Idee: Gläserne Abfallbehälter, die sich allmählich mit dem Müll der Schüler füllen, sollen die Jugendlichen zunächst für das Thema Abfall sensibilisieren, bevor die Partner angepasst an die jeweiligen konkreten Bedingungen weitere Schritte planen.

Ein anderes Team versuchte, die Zahl der Fahrten von Müllfahrzeugen zu reduzieren. Auch hier entstanden originelle Ansätze, von der Abfalltonne, die meldet, wenn sie voll ist, über Bushaltestellen, die nebenbei als Sammelpunkt für Reststoffe dienen, bis hin zu U-Bahnwagons, die Abfälle schnell und umweltfreundlich abtransportieren.

"Das Schöne ist: Beim Climathon können Interessierte selbst aktiv werden und gemeinsam Projekte starten, mit denen sie den Klimawandel in ihrer Stadt auf lokaler Ebene bekämpfen", meint Climate-KIC-Managerin Milbredt. Sie ist sich einig mit InfraLab-Leiter Chikushi: In einem offenen Rahmen ohne Denkverbote entstehen die zukunftsträchtigsten Ideen und Geschäftsmodelle.

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Für diesen Beitrag ist Veolia Deutschland verantwortlich. Er entstand im Rahmen des Sponsoring von Wiwo Green.

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