Internationale Unternehmen fordern mehr Klimaschutz

Adidas, H&M & Co.: Internationale Unternehmen fordern mehr Klimaschutz

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Das Pariser Klimaabkommens jährt sich zum zweiten Mal

Mehr als 50 internationale Unternehmen haben mehr Engagement gegen den Klimawandel gefordert. Unter anderem Adidas, Unilver und H&M bekräftigten ihre Absicht, den Klimawandel zu bekämpfen.

Zum zweiten Jahrestag der Verabschiedung des Pariser Klimaabkommens fordert ein Bündnis von mehr als 50 internationalen Unternehmen mehr Engagement gegen den Klimawandel. Unter anderem Adidas, Unilver, H&M, Michelin, Philips, Puma und Virgin bekräftigten am Montag in einer gemeinsamen Erklärung ihre Absicht, den Klimawandel „im Rahmen unserer geschäftlichen Tätigkeiten“ zu bekämpfen. Zugleich fordern sie von der Politik Rahmenbedingungen, „die uns einen aktiven Beitrag zur Verwirklichung dieses Ziels ermöglichen“.

Am 12. Dezember 2015 hatte die Weltgemeinschaft in Paris sich auf ein Abkommen verständigt, das den weltweiten Temperaturanstieg auf deutlich unter zwei Grad begrenzen soll. Zum Jahrestag hat der französische Präsident Emmanuel Macron Staats- und Regierungschefs nach Paris eingeladen. Bei dem Gipfel am Dienstag soll es auch um Beiträge der Wirtschaft zum Kampf gegen die Erderwärmung gehen.

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Über die Erklärung der Wirtschaftsinitiative Stiftung 2 Grad appellieren die bislang 54 Unternehmen an die G20-Staaten, Subventionen für Kohle und Gas bis 2025 abzubauen und stattdessen Geld in erneuerbare Energien und eine CO2-arme Wirtschaft zu stecken. Auch ein CO2-Preis, der den Ausstoß von Treibhausgasen teurer macht, ist Teil des Forderungskatalogs.

„Zusammen repräsentieren die zeichnenden Unternehmen mehr als 1,9 Millionen Arbeitnehmer weltweit und einen globalen Umsatz von mehr als 676 Milliarden Euro“, teilte die Stiftung 2 Grad mit.

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