Kraftwerk Fußballplatz: Wie Kicker in der Favela ihren eigenen Strom erzeugen

Kraftwerk Fußballplatz: Wie Kicker in der Favela ihren eigenen Strom erzeugen

von Anna Gauto

In Rios Favela Morro da Mineira liegt der weltweit erste Fußballplatz, der den Strom für seine Beleuchtung selbst produziert.

Nach der verkorksten Fußballweltmeisterschaft darf der liebste Sport der Brasilianer doch noch einen Lichtblick melden. Mitten in einem Armenviertel in Rio de Janeiro produzieren Fußballspieler ihren eigenen Strom – und zwar, indem sie kicken.

Die Favela Morro da Mineira ist Heimat des weltweit ersten Fußballplatzes dessen Flutlichter leuchten, weil die Spieler sich auf ihm bewegen.

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Wie das möglich ist? Unter dem Kunstrasen sind 200 kinetische Platten verlegt. Sie und Solarmodule auf den Lampen sorgen dafür, dass jeder Schritt die Flutlichter erleuchten lässt. Ein Schritt erzeugt sieben Watt. Mit der Technologie, die der Engländer Laurence Kemball-Cook erfunden hat, ist es sogar möglich, den Strom zu speichern.

Trotz eines satten Stundenpreises von 50 Réais (rund 18 Euro) sind nicht nur die Einwohner der Favela begeistert. Denn nun können abendliche Stromausfälle ihrem jogo bonito nichts mehr anhaben. Auch Fußballlegende Pelé hat es sich nicht nehmen lassen, den Fußballplatz persönlich einzuweihen.

Hier ein Beitrag des ZDF über die Innovation aus Rio.

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