Kyocera-Umweltpreis: Das sind die Gewinner 2014

Kyocera-Umweltpreis: Das sind die Gewinner 2014

In Stuttgart wurde mit den Kyocera-Umweltpreis einer der wichtigsten Nachhaltigkeits-Awards in Deutschland verliehen. Das sind die Bilder der Sieger.

Der ehemalige Bundesumweltminister Klaus Töpfer ist immer für einen Spruch gut, der im Gedächtnis bliebt - vor allem wenn es um das Thema Nachhaltigkeit geht, das er seit Jahren für die UN und zahlreiche weitere Organisationen vorantreibt.

Im vergangenen Jahr appelierte Töpfer auf dem gemeinsamen Innovationsdialog von Kyocera und WiWo Green an die Unternehmen: "Go green to get gold." Was übersetzt so viel heißt wie: Grün lohnt sich.

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Ende dieser Woche prägte er ein weiteres Bonmot: "Abfall ist der Business Case von morgen." Die Idee dahinter ist, dass die Wirtschaft es sich nicht mehr leisten kann, wie bisher Ressourcen zu verschwenden. Sondern sie muss sie immer wieder nutzen und in Kreisläufen führen. Abfall gibt es in diesem Modell nicht mehr, sondern alles ist wertvoller Rohstoff.

Der Anlass für Töpfers Ausführungen war der vierte Kyocera Umweltpreis, den WiWo Green als Medienpartner begleitete, und der am 30. Januar im Haus der Wirtschaft in Stuttgart verliehen wurde. Vor der Preisverleihung hatte Kyocera zusammen mit WiWo Green zu einer Diskussionsrunde zu der Frage geladen, wie es grüne Technik von der Idee in den Massenmarkt schaffen kann.

Vor mehr als 120 Gästen zeichnete die Expertenjury um Klaus Töpfer am Abend bei einem Dinner nachhaltige Unternehmen in vier Sachkategorien mit einem Preisgeld von jeweils 25.000 Euro aus. Überdies vergab die Jury einen mit 10.000 Euro dotierten Sonderpreis für den "Grünsten Fachhändler" von Kyocera.

Einige der Unternehmen, die den Preis in Händen hielten, haben wir in der Vergangenheit schon auf WiWo Green vorgestellt. Und das sind sie:

1. Den Umweltpreis in der Kategorie "Klima und Energie" erhielt die Younicos AG. Das Berliner Unternehmen hatte sich mit einem Batteriekraftwerk beworben.

2. Die Jenaer Innovative Mobility Automobile konnte sich mit dem Projekt "Colibri" in der Kategorie "Mobilität und Verkehr"durchsetzen. Dabei handelt es sich um ein kleines Elektrauto - eines der sparsamsten derzeit.

3. Die Kategorie "Arbeits- und Bürowelt" gewannen die Österreicher von Cree. Das Besondere: Sie haben eine Holzbauweise für Hochhäuser entwickelt.

4. In der Kategorie "Biodiversität, Natur- und Gewässerschutz" gewann  Interface Deutschland mit dem Projekt "Net-Works". Dafür werden in Entwicklungsländern Fischernetze eingesammelt und zu Teppichfliesen verarbeitet.

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