News: G7-Staaten wollen Kohlesubventionen stoppen

News: G7-Staaten wollen Kohlesubventionen stoppen

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Ein Kohlefeld in Australien - die G7-Staatschefs glauben, dass fossile Brennstoffe keine Subventionen mehr brauchen.

Die größten Wirtschaftsnationen wollen, dass Kohle, Gas und Co. sich künftig selbstständig am Markt behaupten.

Die G7-Staaten wollen die Kohlesubventionen abschaffen. Bei ihrem Treffen in Japan in der vergangenen Woche haben sie sogar ein konkretes Datum ausgemacht - bis 2025, also innerhalb der kommenden zehn Jahre.

Großbritannien, die USA, Kanada, Frankreich, Italien, Deutschland, Japan und die EU wollten das aber auch als Motivation für andere Staaten verstanden wissen, die "ineffizienten Subventionen für fossile Brennstoffe" binnen zehn Jahren zu beenden, schreibt der Guardian.

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Wie hoch die Subventionen genau sind, ist umstritten. Die OECD schätzt sie für ihre Mitgliedsstaaten auf bis zu 200 Milliarden US-Dollar pro Jahr. Da sind allerdings noch keine Kosten des Klimawandels enthalten. Diese sind natürlich schwierig zu beziffern, der Internationale Währungsfonds schätzt sie derzeit auf zehn Millionen US-Dollar - pro Minute. Das sind über fünf Billionen US-Dollar im Jahr.

In Deutschland wird vor allem der Abbau immer noch mit Milliardenbeträgen subventioniert. Aber auch die gesundheitlichen Folgen der Kohleverbrennung werden teilweise immer noch von der Öffentlichkeit getragen.

Die gemeinsame Erklärung der G7-Staaten können Sie auf den Seiten des japanischen Außenministeriums herunterladen (pdf).

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