Umfrage: Deutsche Industrie setzt auf Green Economy

Umfrage: Deutsche Industrie setzt auf Green Economy

von Sebastian Matthes

Energie-Effizienz, sparsamer Umgang mit Ressourcen und regenerativer Strom: Laut einer neuen Studie werden diese Themen für Unternehmen immer wichtiger.

Aufmerksamen Lesern von WiWo Green wird es nicht entgangen sein: Die grüne Wirtschaft gewinnt gerade massiv an Bedeutung. Sie schafft Jobs, ist krisenfester und hilft zudem, Wachstum und Ressourcenverbrauch voneinander abzukoppeln. Das spricht sich herum. Und so wird ökologisches Wirtschaften für immer mehr deutsche Industriebetriebe zu einem wichtigen Thema. Das ergab eine aktuelle Umfrage des Münchener ifo Instituts.

Die wichtigsten Treiber: Vor allem Energie-Effizienz gewinne für die Wirtschaft an Bedeutung, so die Studie. Das glauben jedenfalls 68 Prozent der vom ifo Institut befragten Industrievertreter. Ebenfalls an Bedeutung gewinnen werde die Reduzierung von Schadstoffen, sagen 34 Prozent der Befragen. Zudem messen sie einem systematischen Umweltmanagement eine wachsende Bedeutung bei (30,3 Prozent) sowie der Nutzung erneuerbarer Energien (29 Prozent).

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Auch die steigenden Rohstoffpreise hinterlassen Spuren: So glauben 79 Prozent der Befragten, dass eine erhöhte Rohstoff- und Materialeffizienz ein wichtiger Faktor für erfolgreiches Wirtschaften sein werde.

Fazit also: Die Green Economy nimmt für die Industrie an Bedeutung zu. Aus dieser Linie schert kaum ein Unternehmen aus.

Nur vier Prozent der Befragten etwa messen der Nutzung nachwachsender Rohstoffe eine geringere Bedeutung zu. "Insgesamt zeigen die Ergebnisse, dass die Transformation zur Green Economy ein relevantes Thema für die deutsche Industrie ist”, sagt ifo Umwelt- und Energieexperte Johann Wackerbauer. "Für die Aktualität des Themas spricht auch die hohe Beteiligung, die mit knapp über 94 Prozent auf ein reges Interesse am Thema Green Economy schließen lässt."

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