Green Links 11: Worüber die grüne Wirtschaft heute spricht

Green Links 11: Worüber die grüne Wirtschaft heute spricht

von Benjamin Reuter

Ruß ist zweitstärkster Klimakiller, Investitionen in Cleantech sinken und Ökos wollen Atomstrom - die spannendsten Geschichten heute.

Heute bei WiWo Green: Eine Auswahl der spannendsten Artikel aus der ganzen Welt, über die man in der grünen Wirtschaft spricht. Unsere Green Links:

Einfluss der Sonne auf das Klima nur gering

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Viele Klimaskeptiker halten immer noch die Sonne für die maßgebliche Verantwortliche für die Erderwärmung. Thomas Stocker, ein Schweizer Physiker, der auch für den Weltklimarat arbeitet, hält dies aber für extrem unwahrscheinlich. Der Einfluss sei nur gering, sagt er. (The Conversation)

Preissturz bei Elektroauto

Nissan CEO Carlos Ghosn hat angekündigt, den Preis für das Elektroauto Nissan Leaf in den USA um ganze 6800 Dollar zu senken. Das Einsteigermodell Nissan S Leaf wird damit 28.800 Dollar kosten. Zusätzlich bieten einige Staaten in den USA 7500 Dollar Steuererleichterungen für den Kauf eines E-Autos. Ob das die schwachen Absatzzahlen für die Stromer erhöhen kann? (New Fuelist)

Ökos pro Atom

In Deutschland ist das Argument nach dem Unglück in Fukushima etwas aus der Mode gekommen: Aber in den USA gibt sie noch, die Umweltschützer, die die Kernkraft verteidigen - unter anderem der berühmte Nasa-Klimaforscher James Hansen. Was CO2 angeht, sind Kernkraftwerke immerhin sauberer als Sonnenenergie - dass explodierende Solaranlagen großen Schaden anrichten, ist dagegen noch nicht vorgekommen. (Slate)

Ruß zweitgrößter Klimasünder

Ruß ist ein größerer Klimasünder, als bisher gedacht. Laut einer neuen Studie, die ein Team aus 31 internationalen Klimaforschern über vier Jahre lang angefertigt hat, ist die Klimawirkung von Ruß doppelt so groß, wie der Weltklimarat in seinem letzten Report von 2007 annahm. Neben dem Schaden für das Klima ist Ruß auch für den Tod von einer Million Menschen pro Jahr verantwortlich. (Reuters)

Abwärtstrend bei Cleantech

Die Investitionen in Cleantech sanken im Jahr 2012 um elf Prozent. Mit rund 270 Milliarden Dollar war es dennoch das zweiterfolgreichste Jahr für grüne Technikprojekte und Unternehmen in der Geschichte. Allein in China floßen 68 Milliarden Dollar in saubere Technologien wie Windkraftwerke, Solarzellen und Elektroautos. (Businessgreen)

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