Green Links 18: Worüber die grüne Wirtschaft heute spricht

Green Links 18: Worüber die grüne Wirtschaft heute spricht

von Benjamin Reuter

Blogschau: Airlines verdienen 1,4 Milliarden Euro mit Emissionen, E-Motorrad fährt für 400 Dollar um die Welt und England fährt günstiger Auto als Bahn.

Heute in der Blogschau bei WiWo Green: Eine Auswahl der spannendsten Artikel aus der ganzen Welt, über die man in der grünen Wirtschaft spricht:

Belgien baut riesige Insel im Meer, die Windstrom speichert

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Wir berichteten in den Green Links vor einigen Tagen vom belgischen Plan, eine Insel zu bauen, die Windstrom speichert. Zeit Online liefert nun einige Details: Demnach sieht die Insel aus wie ein Huf und funktioniert wie ein herkömmliches Pumpspeicherkraftwerk - nur eben mitten im Meer. Die Insel hätte einen Durchmesser von 3,5 Kilometern. Kosten wollen die Belgier noch nicht verraten. (Zeit Online)

Investitionen in Smart Grids steigen

Bei WiWo Green werden wir uns kommende Woche ausführlicher mit dem Thema Smart Grid beschäftigen. Schon mal eine gute Nachricht: Der Markt für intelligente Stromnetzlösungen soll bis 2018 auf rund 25 Milliarden Dollar wachsen. 2012 wurden vor allem von Energieversorgern rund 12 Milliarden Dollar investiert, um die Netze schlau zu machen. (Bloomberg News)

E-Motorrad beendet Weltumrundung

Das elektrisch angebtriebene Motorrad Zerotracer hat eine Weltumrundung in 80 Tagen beendet. Sprit- oder besser gesagt Stromkosten: 400 Dollar. Mit einer Akkuladung fährt das E-Motorbike 250 Kilometer weit. (Cleantechnica)

Airlines machen Reibach mit Verschmutzungsrechten

Gemeinhin klagt die Luftfahrtbranche über strenge Emissionsregeln und den Handel mit Abgasen. Jetzt deckt eine Brüsseler NGO auf: Die Fluglinien haben die Kosten für die Emissionsrechte auf die Passagiere abgewälzt, obwohl sie selbst kaum etwas für sie bezahlt haben. Gewinn: rund 1,4 Milliarden Euro. (Guardian)

In England ist Autofahren billiger als der öffentliche Nahverkehr

Verkehrte Welt in der Verkehrswelt von England. Dort ist es in manchen Landstrichen billiger, das Auto zur Arbeit oder in den Supermarkt zu nehmen als Bus oder Bahn. Das hängt vor allem mit saftigen Preiserhöhungen beim ÖPNV zusammen und gesunkenen Steuern für Autofahrer. (Gas 2)

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