Green Links 22: Worüber die grüne Wirtschaft heute spricht

Green Links 22: Worüber die grüne Wirtschaft heute spricht

von Benjamin Reuter

Blogschau: China verbrennt 47 Prozent der Kohle weltweit, Shell zahlt Strafe für Ölpest in Nigeria und Industrie zerstört mehr Wald als je zuvor.

Heute in der Blogschau bei WiWo Green: Eine Auswahl der spannendsten Artikel aus der ganzen Welt, über die man in der grünen Wirtschaft spricht.

China stellt erneut Kohle-Rekord auf

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Vor allem die Bürger Pekings schnaufen gerade durch beinahe nebeldicken und gesundheitsschädlichen Smog. Schuld daran sind neben dem Verkehr vor allem die unzähligen Kohlekraftwerke. Wie zur Bestätigung zeigen Zahlen der U.S. Energy Information Administration nun, dass China inzwischen 47 Prozent der weltweiten Kohle verbrennt. 82 Prozent des globalen Anstiegs beim Kohleverbrauch seit dem Jahr 2000 gehen auf das Konto Chinas. (Ecowatch)

Um Klimaziele zu erreichen, braucht die EU mehr Elektroautos

Zu diesem Schluß kommt eine Studie der britischen Beratungsgesellschaft Ricardo-AEA. Falls die europäische PKW-Flotte im Jahr 2025 durchschnittlich nur noch 70 Gramm Co2 pro Kilometer ausstoßen soll, dann müsste die Hälfte der verkauften Wagen mit Hybridmotoren fahren. Das gleiche Ziel könnte erreicht werden, wenn sieben Prozent reine Elektroautos auf den Straßen sind und 22 Prozent Hybridwagen. Derzeit liegt der Ausstoß bei rund 140 Gramm pro Kilometer. (Planetark)

Industrie zerstört mehr Wald als je zuvor

Bis vor wenigen Jahrzehnten zerstörte noch die Landwirtschaft die größten Waldflächen. Heute sind es internationale Großkonzerne, die Konsumprodukte herstellen. Wie viel Wald die einzelnen Unternehmen verbrauchen, haben 100 von ihnen jetzt offengelegt. Unter ihnen sind auch der Kosmetikproduzent L´Oréal und der Mischkonzern Unilever. (Mongabay)

Weltweit größte Offshore-Windturbine errichtet

Dong Energy hat zwei Siemens-Turbinen mit jeweils 6 Megawatt Leistung im Offshore-Windpark Gunfleet Sands, Großbritannien, errichtet. Dies sei ein weiterer Schritt auf dem Weg, die Energiekosten von Offshore-Wind zu reduzieren, sagte der Betreiber. Dong hofft, die Stromausbeute pro Windrad damit zu verdoppeln. (Energiespektrum)

Shell zu Strafzahlungen in Nigeria verurteilt

Der niederländische Öl-Multi Shell ist von einem Gericht in den Niederlanden zu einer Strafzahlung in noch unbekannter Höhe verurteilt worden. Die Richter sahen es als erwiesen an, dass eine Tochterfirma des Konzerns Sicherheitsstandards missachtet habe und so eine Ölpest auslöste, die unter anderem Fischgründe verseuchte. (Guardian)

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