Green Links 26: Worüber die grüne Wirtschaft heute spricht

Green Links 26: Worüber die grüne Wirtschaft heute spricht

von Benjamin Reuter

Blogschau: Leuphana Universität veröffentlicht große Nachhaltigkeitsstudie, zu viel Chemie in Outdoorklamotten und Eisschmelze bedroht Bären.

Heute in der Blogschau bei WiWo Green: Eine Auswahl der spannendsten Artikel aus der ganzen Welt, über die man in der grünen Wirtschaft spricht.

Kochtopf, der nebenbei Handys lädt

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Es gibt Ideen, die wirklich komisch sind. Und welche, die wirklich komisch aber auch irgendwie nützlich sind. So zum Beispiel ein Kochtopf mit dem Namen PowerPot, der Hitze in Strom verwandelt während man Pasta kocht. Damit lässt sich zum Beispiel ein Handy laden. Kostenpunkt: 149 Dollar. (Gigaom)

Outdoor Klamotten nicht so grün wie ihre Umgebung

Das jedenfalls vermuten die Aktivisten von Greenpeace. Sie wollten es nachprüfen, aber die Kleidungshersteller wollen die Daten, die auch vom Umweltbundesamt erhoben wurden, nicht herausrücken. Mit dabei Schöffel, Vaude und The North Face. Das UBA hatte angeblich zu hohe Konzentrationen an Chemie festgestellt. (Umweltdialog)

 Meeresalgen sollen zu Benzin werden

Im Algensektor geht derzeit einiges voran. Auch bei der Grundlagenforschung. So will jetzt ein Team aus Forschern von der britischen Aberdeen Universität Meeresalgen für die Biospritproduktion nutzen. Vorteil: Sie wachsen in Wasser, das bisher niemand nutzt. Die EU unterstützt das Projekt mit vier Millionen Euro. (Algaeobserver)

Eisbären sollen wegen Klimawandel in Parks zusammenleben

Bisher steigt die Eisbärenpopulation - wir berichteten gestern. Schmelzen aber große Eisflächen, ist der Lebensraum der Bären bedroht. Staaten mit Bären-Population, so kanadische Forscher, sollen deshalb riesige Gehege einrichten, wo die Tiere den Sommer über bleiben können. So würden sie auf einzelnen Schollen durch drumherum schmelzendes Eis nicht von ihren Jagdgründen abgeschnitten. (Eurekalert)

Umfrage zur Nachhaltigkeit von Unternehmen zeigt Defizite auf

Die großen deutschen Unternehmen setzen zwar auf das Thema Nachhaltigkeit, lassen sich aber wirtschaftliche Vorteile entgehen. Das zeigt eine Studie des Centre for Sustainability Management (CSM) der Leuphana Universität Lüneburg. Für ihr aktuelles „Corporate Sustainability Barometer“ haben die Wissenschaftler 152 der umsatzstärksten deutschen Unternehmen aller Branchen befragt. (IDW)

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