Green Links 9 - worüber die grüne Wirtschaft heute spricht

WiWo Green: Green Links 9 - worüber die grüne Wirtschaft heute spricht

von Benjamin Reuter

China wird sauber, neue Technik für Erdwärmegewinnung und Algenhäuser – die spannendsten Geschichten aus dem Netz zum Thema Nachhaltigkeit.

Heute bei WiWo Green: Eine Auswahl der spannendsten Artikel aus der ganzen Welt, über die man in der grünen Wirtschaft spricht. Unsere Green Links:

Erster globaler Atlas für erneuerbare Energie geht Online

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Die Internationale Erneuerbare Energie Agentur (IRENA) hat ihren "Global Atlas of renewable energy resources" Online gestellt. Die Karte zeigt die Ressourcen für die Gewinnung von Energie aus Sonnen- und Windkraft in 150 Ländern. Wissenschaftler, Unternehmer und Bürger können Daten zu dem Atlas hinzufügen. Ab dem kommenden Jahr sollen weitere Quellen für grüne Energie wie Geothermie hinzukommen. (Green Building Elements)

US-Forscher warnen vor Auswirkungen der Erderwärmung

Und schon wieder warnen Wissenschaftler vor den dramatischen Folgen der globalen Erwärmung. Diesmal in einer Untersuchung des "US National Climate Assessment". Die Forscher stellen zum Beispiel fest, dass Maisbauern, Austernzüchter oder Sirup-Hersteller zunehmend mit Extremwettern umgehen müssen. Hinzu kommen Gletscherschmelze, Stürme und Trockenperioden, die mehr und mehr einen Einfluss auf das Leben von Millionen US-Amerikanern haben. (Guardian)

Technologiesprung bei Geothermie

Erdwärme, aus der sich Energie gewinnen lässt, gibt es beinahe überall auf der Welt - aber nicht überall lässt sie sich kommerziell für größere Kraftwerke nutzen. Eine neue Technik (das sogenannte Hydroshearing) soll nun ermöglichen, auch aus kleineren Erdwärmereservoirs Energie im Industriemaßstab zu gewinnen. Das Verfahren ähnelt dem Fracking bei Schiefergas, nur werden keine giftigen Chemikalien eingesetzt. Hydroshearing wird von dem US-Unternehmen AltaRock Energy in Oregon erprobt. (SF Gate)

China wird sauber

Wir bei WiWo Green berichteten vor einigen Wochen über die massiven Umweltprobleme in China. Der rote Drache scheint das Problem erkannt zu haben und macht Fortschritte  - zumindest beim Thema CO2-Ausstoß. Das Land hat sich zum Ziel gesetzt, zwischen 2011 und 2015 seine CO2-Intensität um 17 Prozent zu senken. 2012 fiel der Wert um 3,5 Prozent, was leicht über dem nötigen jährlichen Wert lag. (The Green Optimistic)

 Neues Ökohaus, das Energie aus Algen gewinnt



Im Pariser Stadtteil La Defense hat das Unternehmen Origin Oil ein Bürohaus eröffnet, das Energie aus Abwasser gewinnt. Von dem Abwasser ernähren sich Algen, die Methan produzieren. Eine Gasturbine kann das Methan in Wärme und Strom umwandeln. (Green Building Elements)

Hier noch ein Video zum Algenhaus:http://greenbuildingelements.com/2013/01/11/origin-oil-ennesys-use-paris-building-wastewater-to-grow-algae-for-energy/?utm_source=feedburner&utm_medium=feed&utm_campaign=Feed%3A+IM-greenbuildingelements+%28Green+Building+Elements%29

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