Green Links: Worüber die grüne Wirtschaft heute spricht

Green Links: Worüber die grüne Wirtschaft heute spricht

von Benjamin Reuter

Blogschau: Kommission untersucht Schiefergas-Vorkommen in USA, Bhutan will erste "Bio-Nation" werden und Total-Chef glaubt nicht an Peak Oil.

Heute in der Blogschau bei WiWo Green: Eine Auswahl der spannendsten Artikel aus der ganzen Welt, über die man in der grünen Wirtschaft spricht.

Britisches Startup stellt Solarglas her

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Oxford Photovoltaics, ein Spin-Off der Universität Oxford, will demnächst ein Glas mit integrierten Solarzellen produzieren. Damit könnten zum Beispiel Hochhäuser Strom erzeugen. Der Aufpreis zu herkömmlichem Glas soll gerade einmal zehn Prozent betragen. (Guardian)

Wie viel Schiefergas gibt es in den USA wirklich?

Dieser Frage widmet sich nun ein Team aus 100 Experten, Geologen und Ingenieuren in den Vereinigten Staaten. Schätzungen gehen bisher weit auseinander. Die einen gehen von einem Schatz aus, der 100 Jahre reicht, die anderen von einem Vorrat für nur 30 Jahre. Die Kommission soll nun eine Antwort liefern. (eenews)

Bhutan will erste "Bio-Nation" werden

Was soll man eigentlich anderes von einem Land erwarten, dass Glück als Wohlstandsstandard misst statt das BIP? Sprich, eigentlich ist es nur folgerichtig, dass Bhutan bis 2020 das erste Land sein will, das nur noch biologische Lebensmittel produziert. Auf Chemiedünger soll also verzichtet werden und auf genmanipulierte Pflanzen sowieso. (Inhabitat)

Autoindustrie mogelt bei CO2-Werten

Das zumindest behauptet eine Studie von drei internationalen Instituten: der Netherlands Organisation for Applied Scientific Research (TNO), der britischen AEA Ricardo und IHS Global Insight aus den USA. Sie wollen herausgefunden haben, dass Autohersteller bei den CO2-Tests zum Beispiel Reifen mit geringerem Rollwiderstand verwenden um die Emissionen um bis zu 33 Prozent zu drücken. (Green Optimistic)

CEO von Total glaubt nicht an Peak Oil

Fossile Brennstoffe werden auch weiterhin der führende Energielieferant für die Menschheit bleiben, denn der gefürchtete "Peak Oil" sei ein Begriff der Vergangenheit. Zu diesem Fazit kommt der Chef des französischen Mineralölriesen Total, Christophe de Margerie. Laut dem Branchenkenner sei die Erdöl-Industrie weit von Engpässen entfernt. "Ölvorräte reichen noch für mehr als 100 Jahre", lässt er wissen. (Umweltdialog)

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