Fotoserie: So leben Klimaflüchtlinge in den Städten

Fotoserie: So leben Klimaflüchtlinge in den Städten

von Matthias Streit

Immer mehr Menschen flüchten wegen Klimaveränderungen in die Städte. Statt eines besseren Lebens wartet dort häufig aber Elend.

Wellblechhütte an Wellblechhütte, überfüllte Straßen, Menschen wühlen im Müll. Die Bilder Alessandro Grassanis sind fesselnd und schockierend zugleich. Mit seinem 2011 begonnen Projekt „Environmental Migrants: The Last Illusion“ fängt er das Elend von Menschen ein, die wegen des Klimawandel in Städte gezogen sind (alle bisherigen Bilder des Projekts sind unter diesem Link zu sehen).

Am Samstag stellt Grassani sein Werk bei der TEDx- Konferenz in Berlin vor (wir übertragen die Konferenz am Freitag und Samstag live hier bei WiWo Green). Viele weitere Redner auf der Konferenz werden sich auch mit der Frage beschäftigen, wie man den Menschen, die in die Stadt ziehen, ein besseres Leben ermöglichen kann.

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Der 36-jährige Italiener Grassani zählt zu den einflussreichsten Dokumentar-Fotografen der Welt. Seine Bilder erschienen unter anderem schon im Spiegel, El Pais und der New York Times. Den Fokus setzt er dabei auf soziale Themen wie etwa die Folgen des Bam Erdbebens im Iran im Jahr 2003.

Obwohl er für seine Arbeit schon in mehr als 30 Länder der Welt reiste, beschäftigt sich Grassani vor allem mit dem Nahost-Konflikt zwischen Israel und Palästina. 2004 hatte er die Beerdigung Jassir Arafats fotografiert, er begleitete die Auseinandersetzungen im Gaza-Streifen und den Wahlsieg der Hamas. Seit zwei Jahren widmet er sich nun seinem neuen Projekt - den Klimaflüchtlingen.

Eine Auswahl der bewegenden Bilder sehen Sie hier: [nggallery id=12]

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