Hanf: Wie die Wirtschaft die Öko-Pflanze entdeckt

Hanf: Wie die Wirtschaft die Öko-Pflanze entdeckt

Jahrelang war Hanf verboten, Bauern hatten das Wissen um den Anbau vergessen. Nun kehrt er zurück, als Faser und als Lebensmittel.

Ruhe. Auch wenn die Kanarienvögel im Innenhof zwitschern, die Hennen gackern und die Ziegen meckern, so ist es doch ruhig auf dem Hof von Stephan Johannes Polzin. Bis es plötzlich wummert.

Der Landwirt und sein Elektriker, der neben ihm steht, reißen ihre Köpfe nach oben. „Da fliegt schon der Zoll über deine Felder.“ Polzin lacht. Vor einem Jahr waren Polizeibeamte mehrere Stunden lang als unfreiwillige Erntehelfer auf seinem Maisfeld unterwegs, rissen Hanfpflanzen heraus. Genau 436 Stück. „Ich hatte hier Großrazzia. 36 Polizisten haben meinen Hof durchsucht.“ Die Leute haben dann gesagt: „Guck mal, der Biobauer...“ Doch den Hanf hatte Polzin gar nicht gepflanzt.

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Polzin ist Öko-Landwirt in Sandbeiendorf, saß dort schon im Gemeinderat. In dem Dorf in der Elbheide, Sachsen-Anhalt, eine halbe Stunde nördlich von Magdeburg, wohnen vor allem Schweine, sagt er: 65.000. Ein Holländer mästet sie. Menschen gibt es nur 270. Jeder zweite besitze ein Pferd. Alle haben in der Magdeburger Volksstimme lesen können, was Polzin – namentlich erwähnt – da angestellt hat, auf seinem Maisfeld.

Polzin vermutet, dass Hanfsamen noch im Boden des Bio-Felds waren, da es schon unter dem früheren Besitzer ökologisch bewirtschaftet wurde. Oder, dass ihm jemand Samen aufs Feld geschmissen hat. Vielleicht war’s auch Vogelfutter?

Berauscht vom HanfEgal, ein Jahr später wächst wieder Hanf. Diesmal hat Polzin die drei Hektar selbst gepflanzt. Der Landwirt hat sich vom Hanf berauschen lassen: Kurz nach der Razzia und der Entdeckung der Pflanzen auf seinem Feld besuchte er die Messe „Grüne Woche“ in Berlin. Und kam mit Thomas Heyne ins Gespräch, einem der beiden Geschäftsführer von Hempwood, einem Hanf-Brotaufstrich-Start-up.

Heyne ließ Polzin seine Brotaufstriche testen, die beiden kamen ins Gespräch. Weil es gegen Heynes Prinzipien verstößt, Hanf über den halben Globus von China bis zur Produktionsstätte nach Brandenburg zu transportieren - obwohl er ums Eck genauso gut wachsen könnte -, suchte er nach jemandem, der für ihn Hanf in der Region anbauen könnte. Und weil er mit Polzin auf einen experimentierfreudigen Öko-Landwirt stieß, folgte ein Deal: Polzin versprach, für Hempwood anzubauen.

Jetzt ist Stephan Johannes Polzin Woche für Woche gespannt, was sein Hanf so treibt. Beziehungsweise wie hoch. Und wie viele Samen er trägt. Sein Versuchsfeld umfasst drei Parzellen, auf denen er unterschiedlich stark gedrillt hat – das heißt: gesät.

Hier gewährt Polzin einen Blick auf sein Feld:

Mittlerweile sind die Pflanzen etwa 80 Zentimeter hoch. Männliche und weibliche Stauden stehen dicht an dicht. Die einzige Aufgabe der männlichen Exemplare: bestäuben. Ansonsten bringen sie Polzin nichts. Denn die Frauen haben den Samen. In ihrer Blüte. Auf den hat er’s abgesehen, denn dieser ist essbar. Der Landwirt fasst eine weibliche Staude an, deren Knospen den Stengel umkränzen. „Die schöneren sind die weiblichen. Und die komisch kurkseligen die männlichen.“ Er lacht. Die schöneren Pflanzen bringen auch den charakteristischen Geruch aufs Feld, den Kiffer so lieben.

Nutzhanf ohne THCWer in Sandbeiendorf drin ist, ist auch schon wieder draußen; gleich nach der Kurve. In der Ortsmitte wartet das Pflichtprogramm: Linde, Feuerwehrhaus und Kindergarten. Die Kinder testen an diesem Tag einen Radparcours. Zwei Störche beobachten alles hoch oben, auf einem Mast. Wieder diese Ruhe.

Die Polizisten hatten nach ihrer Hanf-Razzia eine Analyse durchgeführt. Das Ergebnis: Ja, es war Cannabis. So der wissenschaftliche Namen für Hanf. Aber es war nicht der Drogenhanf, der Marihuana liefert - das berauschende Hanfharz –, oder Haschisch, die Blüten mit dem hohen THC-Gehalt. Es war also nicht der Hanf, der von 1982 an im deutschen Betäubungsmittelgesetz als verboten aufgeführt wurde und über dessen Legalisierung derzeit hitzig diskutiert wird; der in einem Pilotversuch nun im Hamburger Schanzenviertel und in Berlin-Kreuzberg in ausgesuchten Coffeeshops legal verkauft werden soll und für den der neue Bremer SPD-Bürgermeister Carsten Sieling jüngst eine komplette Freigabe forderte, genauso Baden-Württembergs grüner Ministerpräsident Winfried Kretschmann und die Grünen-Bundestagsfraktion. Bei Polzin war es Nutzhanf. Sein THC-Gehalt liegt unter 0,3 Prozent. Er darf seit 1996 wieder in Deutschland angebaut werden.

Derselbe Hanf, den er nun wieder auf dem Feld hat. Und der recht klein ist: Hanf kann bis zu drei Meter hoch werden. Polzin zufolge sei das bei ihm eh eine kleinwüchsigere Sorte; und es ginge ja nicht um die Fasern. Er baut für Hempwood die essbaren Samen an. Ein bisschen weiter oben hätten diese aber schon hängen dürfen. „Wir hatten nach dem Drillen extreme Schwierigkeiten. Es war die blanke Dürre. Der Hanf kam überhaupt nicht aus den Puschen.“

Alternative für Veganer

Thomas Heyne und sein Geschäftspartner Matthias Wandlitz freuen sich bereits riesig auf Polzins Samen. Denn auch sie experimentieren mit Hanf. Der Lebensmittel- und der Fleischertechniker haben mit Hempwood ein Revolutiönchen aus ihrer ehemaligen Wittenauer Berufsschul-Küche heraus gestartet: Seit eineinhalb Jahren produzieren sie dort Aufstriche auf Hanfbasis.

„Wir machen das, um Hanf als Nahrungsmittel den Wert zurückgeben, den er mal hatte“, sagt Heyne. „Und um Veganern und Vegetariern eine nachhaltige Alternative anbieten zu können.“ Sie wollen Soja Konkurrenz machen– dem Monopolisten unter den Eiweißbomben, der Alternative zu tierischem Eiweiß.

Bisher bietet das junge Unternehmen Hempwood – zu deutsch Hanfwald - sechs Sorten an: Apfel-Lauch, Knoblauch-Bärlauch, Dattel, Paprika-Chili, Waldmeister-Waldbeere und Mediterran. Die Gläschen gibt’s in einigen Bioläden in fast ganz Deutschland zu kaufen und im Internet. Für knapp drei Euro. Alles darin ist echt und frei von künstlichen Zusätzen.

Hempwood verkauft derzeit etwa 4000 bis 5000 Gläser im Monat. Das Start-up soll wachsen, wie der Hanf in Deutschland. „Ich will, dass hier wieder Hanf angebaut wird. Wie früher“, sagt Heyne. Allerdings müssen die Bauern dazu noch einiges an verlorenem Wissen aufholen.

Vergessenes Anbau-WissenPolzin selbst wusste bis vor kurzem noch kaum etwas über eine der ältesten Kulturpflanzen der Welt. Über die Wunderpflanze, die Hanf-Fans als Pflanze der Zukunft hypen. Besagte Samen zum Beispiel kann man verzehren – was angeblich vor zwei Jahrhunderten die Australier zwei Hungerkatastrophen überleben ließ. In vorchristlichen Zeiten bekamen sie die Verstorbenen mit zum Knabbern für die Reise ins Jenseits.

Jahrhunderte lang war Hanf ein wichtiger Rohstoff: Die Fasern wurden zu Seilen verarbeitet, zu Papier oder Dollarscheinen. Die Lutherbibel besteht aus Hanf, genauso die erste Jeans. Henry Ford präsentierte 1941 sein „Hemp-Car“ – es bestand fast ausschließlich aus Hanf. Sogar der Motor verbrannte Hanföl. Heute ersetzen BMW, Ford und Daimler Glasfasern teils mit Hanf, Flachs und Abacá als Verstärkung von Kunststoffteilen, wie Armaturen, Tür- und Innenraum-Auskleidungen.

Dennoch: Deutscher Hanf ist bislang selten. Laut Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft bauten vergangenes Jahr hundert Betriebe rund 700 Hektar an. Im ersten Jahr nach der Zulassung waren es über 500 Betriebe und fast 3000 Hektar. Da gab’s noch eine dicke Förderung von der Europäischen Union. Von anfänglich etwa 40 Faser-Produktionsanlagen existieren heute noch vier. Der Markt für Hanf sei damals noch nicht da gewesen, sagen Experten. Die uralte Pflanze war zu neu.

Wer heute Deutschland durchquert, sieht dagegen: Mais, Mais, Mais. Die Powerpflanze der Biogasanlagen nimmt laut Statistischem Bundesamt 2013 die tausendfache Fläche ein. Polzin beunruhigen solche Monokulturen. Vor hundert Jahren rhythmisierten unter anderem Weizen, Roggen, Rüben, Gerste, Leinen und Flachs die Landschaft. Auch Hanf gehörte zum Repertoire.

Seit seiner Prohibition in vielen Ländern der Welt haftet ihm aber ein negatives Image an. Er gilt hauptsächlich unter Ökos als sexy. Die tragen ihn am Körper oder kippen ihn als Öl über ihren Salat. Obwohl seit fast zwanzig Jahren wieder Nutzhanf angebaut werden darf und er in einigen Branchen Einzug hält, aufgrund zunehmender Rohstoffknappheit: Das große Comeback bleibt aus.

Mehr Produkte, mehr Interesse

Damit die Hanfrevolution klappt, muss es mehr Produkte geben, findet Heyne. Und fängt bei sich selbst an: Weil sich gezeigt hat, dass viele Leute im Sommer Brotaufstriche gestrichen satt haben, steht er nun in der Firmenküche, mit weißem Kittel und Haarnetz. Er schabt Flüssigkeit aus einem weißen Batzen durch ein Sieb in einen großen Kübel. Er sieht aus wie ein Goldgräber. Seit mehreren Stunden steht er hier; es werden noch mehrere folgen. Er will ein neues Produkt erfinden. Nur so viel: „Was Fruchtiges.“

„Die Szene wächst stetig“, erklärt Heyne. 50.000 Menschen besuchten vergangenes Jahr das vegan-vegetarische Sommerfest auf dem Berliner Alexanderplatz. Gut für die Entwicklung des Start-ups. Auch Heyne und seine Familie leben fleischlos. Ab und zu essen sie Tofu. Daran stört ihn aber, dass Sojabohnen oft genmanipuliert sind und bis aus Südamerika kommen, wo Regenwald weichen muss. Dabei sei Soja gut vergleichbar mit Hanf. Wegen den wertvollen Omega-3-Fettsäuren und der Verarbeitung: Beide Samen werden mit Wasser aufgeschwemmt, um sie selbst oder ihre herausgesiebte Milch weiter zu verwerten.

Aus der Soja-Grundmasse werden Tofu, Schnitzel oder Würste. Hanf-Würstchen? Warum nicht! Heyne zeigt die braunen, etwa zwei Millimeter großen Hanfkügelchen. In ihnen steckt ein fettiger Grundkörper und ein Keimblatt. Die Samen schmecken neutral. Etwas nussig. Das Problem: Sie kommen derzeit aus China oder immerhin Frankreich, haben ökologisch bedenkliche Transportwege – obwohl Hanf in Deutschland problemlos wächst.

Deshalb liefert Polzin nun den Rohstoff, trotz aller Anfangsschwierigkeiten. Nach der Aussaat hatte es gleich acht Wochen lang kaum geregnet. „Man muss halt seine Erfahrungen sammeln, lernen mit dem Boden umzugehen“, sagt der Landwirt.

Kleine AnbauproblemeAn seinem Hof, einem niedrigen Backstein-Fachwerkbau aus dem Jahr 1830, schließt sein Elektriker ein Trocknungssilo an. Bald will Polzin den Hanf mit seinem Mähdrescher ernten. Wird er drei bis vier Tonnen Samen zusammenkriegen? So viel passen ins neue Silo...

Allerdings liegt Sandbeiendorf auf einem Sandrücken, noch so ein Problem. Die Böden sind leicht, speichern kaum Wasser. Die Bonität, eine Kennzahl für die Ertragsfähigkeit des Bodens, liegt an dieser Stelle bei 18 Bodenpunkten. „Fast ein Sandkasten“, sagt Polzin munter. Gute Böden liegen bei 80. Weiter hinten, Richtung Bach, schafft sein Feld wenigstens 35 Punkte. „Wir sind hier am trockensten Standort Deutschlands.“

Doch auch Hanf braucht Wasser. Vor allem am Anfang, „dann keimt er innerhalb von drei Tagen, da ist der dann ratzfatz draußen, der macht sofort die Fläche zu.“ Gibt Unkraut keine Chance. Das freut den Ökobauern. Das einzige, was er noch machen muss: Zwanzig Tonnen Schweinemist pro Hektar ausbringen.

Das Hanfsamen-Ernte-Maschinen-Projekt

Vielleicht braucht Polzin den Mähdrescher gar nicht. Die Ernte könnte ihm Marijn Roersch van der Hoogte nämlich deutlich erleichtern: Der in Berlin lebende Biologe aus den Niederlanden konnte 168 Menschen auf der Crowdfunding-Plattform Startnext für sein Hanfsamen-Ernte-Maschinen-Projekt (H.E.M.P.) begeistern. Zwei Tage vor Ende der Finanzierungsphase des Projekts war die Fundingschwelle von 10.000 Euro ganz knapp erreicht. Marijn Roersch van der Hoogte: „Obwohl wir nicht unsere gewünschten 50.000 Euro geschafft haben, sehen wir die Crowdfunding-Kampagne trotzdem als großen Erfolg an.“

Das restliche Geld kommt wohl von anderen Investoren, deshalb geht die Entwicklung bald los. Auf seinem Blog schreibt er: „Es tut gut zu wissen, dass so viele unsere Vision teilen, dass Hanfsamen zukünftig aus der Region kommen sollen!“ Hempwood unterstützt H.E.M.P. ebenfalls – auch, um den Wissensverlust um den Hanfanbau zu beheben.

Roersch van der Hoogte hat etwa das Bundes-Bildungsministerium auf seiner Seite, das ebenfalls für eine Bioökonomie wirbt. Dafür sei das Potenzial des schnell nachwachsenden Rohstoffs Hanf riesig. Auch das der Samen. Das derzeitige Problem: Faser und Samen können nicht gleichzeitig geerntet werden. Haben die Fasern die beste Qualität, brauchen die Samen noch eine Weile. Dann aber sind die Fasern oft schon verholzt.

Das soll sich nun ändern. „Wir entwickeln eine Maschine zum Ernten der Samen.“ Die Hanffaser-Fabrik Uckermark, die etwa Dämm-Material herstellt, hat bereits ein Muster entworfen. Die Idee: Nach dem Schnitt liegen die Pflanzen zwei Wochen auf dem Feld. Erfahrungen und Studien des Agrarinstituts Potsdam zufolge reifen die Samen so nach. Die neue Maschine sammelt das Hanfstroh ein, schüttelt die Samen heraus und lässt das Stroh zurück. Das wird später abgeholt. Marijn Roersch van der Hoogte will diese Maschine mit Hilfe von Ingenieuren nachbauen und Bauern zur Verfügung stellen. Sie könnten dann zwei Produkte auf einem Feld gewinnen.

Große Nachfrage trotz produktiverer PflanzenTorsten Brückner bremst die Euphorie für den Wunderhanf. „Es gibt Anwendungsgebiete, da kann er sinnvoll sein. Aber er wird nicht die Probleme der Zukunft lösen. Da sollte man auf dem Teppich bleiben.“ Brückner hat für die Fachagentur für nachwachsende Rohstoffe 2013 eine 160-seitige Bedarfsanalyse für Naturfasern verfasst und damit die Möglichkeiten ausgelotet, wie Hanf, Leinen und Co. regional die Rohstoffbereitstellung in Deutschland sichern können. „Hanf wird nie an die Produktivität von Soja herankommen. Schon allein deshalb nicht, weil die Samen an einer Pflanze nicht gleichzeitig reifen.“ Hanf müsste zudem so weiterentwickelt werden, dass er mehr Samen liefert. Und das Wissen, das mit dem Verbot der Pflanze langsam verschwand. „Nichts desto trotz ist in Europa die Nachfrage größer als das Angebot. Sie steigt vor allem aus der Automobilindustrie.“

In ökologischer Hinsicht sieht er allerdings viele Vorteile. Als natürlicher Unkraut-Unterdrücker und Bodensanierer für andere Feldkulturen. Weil Hanf wenig krankheitsanfällig ist und regional angebaut werden kann, anstatt über den Atlantik geschifft zu werden. „Und weil mit ihm noch nicht gentechnisch herumexperimentiert wurde.“ Hanföl sei zudem gesund. „Aber ich sehe keinen Vorteil zu Leinöl. Außer, dass es gut im Salat schmeckt.“

Landwirt Stephan Johannes Polzin glaubt allerdings weiter an seinen Hanf. Tiefer in seinem Feld werden nun auch die Stauden höher. Bis sie fast so groß sind wie er. „Hier hinten bin ich noch gar nie gewesen!“ Er dreht sich.

Im Video zeigt er die hohen Pflanzen:

Tolle Pflanze, sagt Polzin: „Ich finde die schick! Ist kein Baum und kein Strauch, so ein Zwischending... Ach hier sieht man’s ganz schön, hier ist alles voller Samenansätze. Das hat die Pflanze wohl so an sich. Überall auf der Pflanze verteilt, bis ganz unten hin.“ Sein Blick schweift über das große Feld, das gerade wie ein Meer ausschaut, das in kleinen Wellen von einem sanften Sommerlüftchen gewogen wird.

„Aber irgendjemand knabbert da dran!“ Eingetrocknete Spuren im Boden. Rehe. „Ich glaube ich werd’ nicht mehr. Scheint zu schmecken.“ Egal. „Das ist ein ganz guter Schnitt für das, dass der Hanf nur 1,60 Meter hoch werden soll. Da muss ich nochmal her und ein Foto machen!“ Er lacht. „Tja, ich glaub ich steh im Wald.“ In einem richtigen Hempwood. Wieder dreht er sich: „Ich bin gespannt auf die Ernte...“

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Dieser Text ist Teil der Reihe "Die Zukunft vor der Haustür: Grüne Innovationen aus den Regionen", die im Rahmen einer Kooperation zwischen WiWo Green und dem Studium Nachhaltigkeit und Journalismus der Leuphana Universität Lüneburg entstanden ist. Eine Übersicht über alle Beiträge finden Sie hier.

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