Kurios: Kuh flieht auf dem Weg zum Schlachter

Kurios: Kuh flieht auf dem Weg zum Schlachter

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2011 war bereits die Kuh Yvonne ausgebüxt - sie kehrte aber freiwillig wieder in die menschliche Zivilisation zurück.

Und Tschüss: In Kaiserslautern büxt eine Kuh aus einem Schlachtbetrieb aus und ist nun seit drei Wochen auf der Flucht - auch die Polizei ist machtlos.

Über die Intelligenz von Tiere wird seit Jahrhunderten debattiert. Und irgendwie ist man ja versucht, dieser pfälzischen Kuh eine gewisse Klugheit zu unterstellen: Vor drei Wochen, am 5. Juli, schaffte sie es, das Gelände eines Schlachtbetriebes zu verlassen. Die Suche nach dem Tier verlief zunächst erfolglos - bis zum Montagabend.

Da hatten Autofahrer das Tier entdeckt und eine Polizeistreife gerufen. Doch die sah nur noch das Hinterteil, als das Tier in einen Wald flüchtete - ironischerweise direkt an einer McDonalds-Filiale vorbei. "Die dortige Fahndung blieb erfolglos", meldet die dpa.

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Vor drei Wochen hatte die Polizei sogar mit einem Hubschrauber nach der Kuh gesucht, die nämlich mit ihrem Fluchtweg über Bahngleise für eine kurzzeitige Unterbrechung des Regionalverkehrs gesorgt hatte.

Und nun machen sich, nachdem eine Tierschutzorganisation eine Belohnung für das (lebendige) Wiederauffinden der Kuh ausgelobt hat, sogar private Öko-Kopfgeldjäger auf die Suche nach dem Tier. Drei Männer betraten am Montagabend deshalb ein Firmengelände nahe der Bahngleise - die Polizei sprach ihnen deshalb einen Platzverweis aus, wie im Polizeibericht steht.

Der Name der Kuh ist leider nicht bekannt - sollte sie Polizei und Schlachtern jedoch weiterhin so gewitzt entkommen, dürfte es nur noch eine Frage der Zeit sein, bis sie als Ikone des veganen Widerstandes in die Kulturgeschichte eingeht.

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