Mobilität: Elektrischer Zweisitzer: Arcimoto SRK könnte Renaults Twizy Konkurrenz machen

Mobilität: Elektrischer Zweisitzer: Arcimoto SRK könnte Renaults Twizy Konkurrenz machen

Ein US-Entwickler bringt ein neues Gefährt auf drei Rädern auf den Markt. Es soll vor allem für Menschen in Städten eine ökologische Alternative sein.

Mal eben zum Einkauf oder zur Arbeit fahren oder kurz Freunde in der Stadt besuchen – und das meistens alleine. Braucht man hierfür unbedingt ein richtiges Auto? Für Mark Frohnmayer, Gründer des Elektrofahrzeugherstellers Arcimoto, war die Antwort eindeutig „Nein“. Der Amerikaner wollte ein kleineres Elektrogefährt. Da er keines fand, baute er selber eins. Nach neun Jahren Entwicklungszeit soll nun Ende dieses Jahres die Produktion des elektrischen Zweisitzers Arcimoto SRK starten.

Der SRK flitzt auf drei Rädern durch die Stadt: zwei vorne, eins hinten. Statt eines Lenkrads hat er einen Lenker wie bei einem Motorrad. Das hat einiges an Gewicht gespart: Der SRK bringt nur etwa 460 Kilogramm auf die Waage. Und er beschleunigt flott innerhalb von 7,5 Sekunden auf 60 Meilen pro Stunde (96 km/h). Da zukünftige SRK-Besitzer wahrscheinlich insbesondere in der Stadt unterwegs sein werden, dürfte die Höchstgeschwindigkeit von fast 130 Kilometern pro Stunde vollkommen ausreichen. Mit einer Batterieladung kommen Fahrer rund 110 Kilometer weit.

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In der Basisversion ist der SRK lediglich ein Schönwetter-Fahrzeug: Er hat zwar ein Dach, ist aber an den Seiten und hinten offen. Wer lieber mit geschlossener Außenhülle unterwegs sein will, kann Abdeckungen gegen Aufpreis gekommen. Von der Größe her erinnert das Fahrzeug von Arcimoto an den Renault Twizy und Toyota i-Road. Jedoch wird der SRK in seiner Basisversion mit etwa 10.600 Euro um einiges teurer sein als der Twizy – der kommt in seiner Grundversion auf etwa 7.000 Euro.

Trotz des vergleichsweise hohen Preises: Das Fahren scheint eine Menge Spaß zu machen. Insbesondere die Beschleunigung des Zweisitzers hat einige Testfahrer begeistert. Durch die offene Konstruktion fühle sich das Fahren schon bei 30 Meilen pro Stunde so an, als würde man fliegen, schwärmte ein Wired-Redakteur.

In den USA startet die Produktion Ende dieses Jahres. In manchen Bundesstaaten müssen SRK-Fahrer dann auch einen Helm tragen. Für Europa hofft Arcimoto-Gründer Mark Frohnmayer auf eine Regelung wie beim BMW C1, für den Fahrer keinen Kopfschutz benötigen. Wann der SRK hier auf den Markt kommt, ist noch unklar. Arcimoto will das Elektrofahrzeug auch in Europa herstellen und vertreiben. „Wir haben aber derzeit noch keinen genauen Zeitplan“, so Frohnmayer.

So sieht der neue Elektro-Zweisitzer in Aktion aus:

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