News: Hitzerekorde am Wochenende

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Die 30 Grad ließ das Quecksilber dieses Wochenende oft hinter sich.

Der Juni war der heißeste jemals gemessene Monat - doch das vergangene Wochenende stellte noch mehr Rekorde ein.

Das war nicht nur in Deutschland warm: Dieses Wochenende sind einige Temperaturrekorde geknackt worden. Der Deutsche Wetterdienst gab mit 36,4 Grad in Berlin einen Jahreshöchststand bekannt. Auch im Süden wurde es warm - bis zu 35,7 Grad in Obersulm in Baden-Württemberg.

In Mitribah, Kuwait, wurden am Donnerstag sogar 54 Grad Celsius gemessen. Eine der höchsten Temperaturen, die jemals gemessen wurden. Nur 0,1 Grad weniger waren es am Freitag in Teilen des Iraks.

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Zwar gibt es aus den 1910er- und 20er-Jahren höhere Messwerte aus den USA - die Zuverlässigkeit der damaligen Thermometer zweifeln manche Experten allerdings an.

Ganz offiziell gilt, dass der Juni insgesamt der heißeste Monat seit Beginn der Messung ist. Das gab die National Oceanic and Atmospheric Administration der USA vergangene Woche bekannt. Keine überraschende Nachricht: Es ist der 14. Monat in Folge, der diesen Rekord bricht.

Klimawandel Gletscherschmelze eine Gefahr für Europas Flüsse

Ohne die Alpengletscher trocknen Flüsse wie der Rhein im Sommer aus - und das, warnen Forscher, könnte schon in wenigen Jahrzehnten passieren.

Touristen laufen an einem kleinen Gletschersee nahe Fiesch in der Schweiz vorbei. Quelle: dpa

Das Portal Popular Science berichtet zudem, dass der Juni auch in Nordamerika und Afrika der heißeste Monat der vergangenen 100 Jahre war. In der Arktis sank die Meereis-Menge auf den niedrigsten Stand, der seit Beginn der Messungen 1979 jemals festgestellt wurde.

Die meisten Wissenschaftler sind sich einig, dass die massive Emission von Treibhausgasen durch den Menschen einem Wandel des Weltklimas Vorschub leistet. So prognostizierten Potsdamer Forscher schon vor einigen Jahren, dass Hitzewellen künftig großflächiger würden. Gerade dem Nahen Osten, in dem ja auch Kuweit und der Irak liegen, sagten Forscher aus Mainz und Zypern unlängst besondere Temperaturanstiege bevor - und warnten deshalb vor möglichen Klimaflüchtlingen.

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