So bunt geht Wohnen: Haus in Japan ist ein echter Hingucker

So bunt geht Wohnen: Haus in Japan ist ein echter Hingucker

von Nora Marie Zaremba

Städte müssen nicht nur weiß oder grau sein. In Japan haben französische Architekten ein äußerst buntes Haus gebaut.

Warum bestehen unsere Städte eigentlich oft nur aus einfarbig weißen, grauen und braunen Gebäuden? Dabei könnenbunte Farben Glück und positive Gefühle auslösen; glauben zumindest einige Psychologen.

Wer an dem bunten Neubau in einem Vorort der japanischen Stadt Nagoya vorbei spaziert, könnte einen echten Glücksrausch erleben. Die Fassade erstrahlt in blau, orange, grün und violett. Das übrige Stadtbild ist eher trist - der Vorort gilt als sozial benachteiligt. Genau deshalb ist das Haus auch so bunt: Sein Anblick soll Freude machen.

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Entworfen wurde es von dem französischen Architektenbüro Henri Gueydan, das mit vielen Projekten auf der ganzen Welt vertreten ist. Die Gebäudedesigner haben schon Studentenappartments, Sozialwohnungen und Verwaltungsgebäude gebaut.

Das ovale Haus in Japan beherbergt auf über 2000 Quadratmetern Läden und Privatwohnungen. Im Inneren sorgen warme Töne - gelb, orange und rot - für gute Laune. Kühle Farben wie grün und blau sollen wach machen. Durch entsprechende Dämmung ist das Gebäude außerdem umweltfreundlich.

Auch andere Architekten und Stadtplaner haben schon gezeigt, dass bunte Farben Städte schöner machen können. So zum Beispiel Edi Rama, Künstler und zehn Jahre lang Bürgermeister der albanischen Hauptstadt Tirana. Er ließ die Fassaden der Plattenbauten in seiner Stadt streichen – in rot, orange, blau, grün. So machte er aus dem Einheitsgrau ein buntes Farbenmeer.

Ob das Architektenbüro Henri Gueydan noch weitere bunte Häuser plant, steht noch nicht fest. Sie haben jedenfalls gezeigt, dass gutes Design und Zweckmäßigkeit kein Widerspruch sind.

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