Urlaub im Baumhaus: Sechs Ideen für gestresste Großstädter

Urlaub im Baumhaus: Sechs Ideen für gestresste Großstädter

von Nora Marie Zaremba

Egal ob in Südfrankreich, Kanada oder Berlin. Urlaub kann man jetzt auch in Baumhaushotels machen.

Baumhäuser wecken Kindsheitserinnerungen. Diese Exemplare aber haben wenig mit den einfachen Holzbauten von damals zu tun.

WiWo Green zeigt, wo gestresste Großstädter und alle, die die Natur lieben, die Seele baumeln lassen können: In diesen Baumhaus-Hotels.

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Das "Ufo": Schweden

Dieses Baumhaus steht mitten in einem Wäldchen nahe der schwedischen Gemeinde Harads. Vermietet wird das Ufo von "Treehotels", einer auf Baumhaus-Hotels spezialisierten schwedischen Firma. Für umgerechnet rund 500 Euro pro Nacht versprechen die Anbieter ein Naturerlebnis, das alle Alltagssorgen vergessen macht.

Wer zwischendurch Lust hat, dem Städtchen ein Besuch abzustatten, muss sich vor Massenandrang nicht fürchten. Harads hat etwa 600 Einwohner. Für etwas Abwechslung sorgt ein Restaurant und ein kleiner Tante-Emma-Laden für den täglichen Bedarf.

Urban Treehouse: Deutschland

Baumraum ist ein Projekt des Bremer Architekten Andreas Wenning. Er entwirft Baumhäuser in verschiedenen Grö­ßen, Ausführungen und Ausstattungen ganz nach den Wünschen seiner Kunden. Zudem bietet er fertige Module an.

Wennings Konzepte stehen bereits in Deutschland, Österreich und den Vereinigten Staaten, wo sie auch als Hotels genutzt werden. So lädt in Berlin-Zehlendorf das "Urban Treehouse" zum Kräftesammeln ein.

 

Die beiden französischen Architekten Daniel Dufour und Ghislain André gründeten vor einigen Jahren ihre Firma "La Cabané Perchee", was mit "hohe Hütte" übersetzt werden kann.

Über 350 Baumhäuser haben sie bereits in Europa und in den Vereinigten Staaten gebaut. Aus Kooperationen mit Hotelbetreibern sind auch ganze Baumhaus-Resorts entstanden, beispielsweise in Südfrankreich. Preise gibt es auf Nachfrage.

Schwebende Kugeln: Kanada

Das Feriendorf mit dem verheißungsvollen Namen "Free Sprit Spheres" in der kanadischen Provinz British Columbia wirbt mit Baumhäusern, die - nur an dicken Seilen befestigt - frei in der Luft schweben.

Die kugelige Konstruktionen erinnert an Vogelnester. Sie sollen die Illusion, in freier Wildnis zu schlafen, perfekt machen. Weit oben kann dann wohl auch ein gestresster Manager seinen Geist frei schweben lassen.

Luxusbuden in Bäumen: Großbritannien

Tief versteckt in britischen Wäldern finden sich Baumhäuser der Firma "Blueforest". Gegründet wurde sie von den Brüdern Andy und Simon Payne, die im ostafrikanischen Kenia aufgewachsen sind. Später in Großbritannien, fiel es den beiden schwer, so viel Zeit in geschlossenen Räumen zu verbingen.

Wer im Baumhaus lebt, so sagen die Brüder, sei zu Hause, aber eben doch auch in der Natur. Die von ihnen entworfenen Unterkünfte sehen von außen recht simpel aus, sind aber richtige Luxusbuden. Die Extra-Ausführungen gibt es mit Whirlpool und Sauna.

Das Vogelhaus: Japan

Das "Bird-Apartment" stammt ebenfalls von der schwedischen Firma "Treehotels". Das kleine Haus macht seinem Namen alle Ehre: Platz bietet es für eine Person, am besten jemandem, den Gezwitscher nicht stört. Denn auf der Rückseite des Hauses sind Löcher angebracht, in denen über 70 Vögel nisten können.

Der einsame Bewohner kann seine geflügelten Nachbarn durch die Hauswand beim Brüten beobachten, ohne sie zu stören. Das Vogel-Baumhaus steht in einem japanischen Naturschutzgebiet nahe der Stadt Komoro.

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