Wäschetrockner: Wie Verbraucher 50 Prozent Strom sparen können

Wäschetrockner: Wie Verbraucher 50 Prozent Strom sparen können

von Wolfgang Kempkens

Neue Wäschetrockner mit Wärmepumpe sind endlich bezahlbar. Eine vierköpfige Familie spart damit bis zu 100 Euro im Jahr.

Vor kaum 24 Monaten waren Wäschetrockner mit integrierter Wärmepumpe für die meisten Verbraucher noch unbezahlbar. Unter 1000 Euro war nichts zu machen. Trotz des geringeren Stromverbrauchs – bis zu 50 Prozent weniger als bei konventionellen Geräten,  lohnte sich die Anschaffung nicht.

Das ist heute anders. Zum einen sind die Gerätepreise drastisch gesunken. Wäschetrockner mit Wärmepumpe gibt es schon für weniger als 600 Euro. Zum anderen hat sich der Strompreis ständig erhöht, allein am 1. Januar 2013 um acht Prozent und mehr. Pro Trockengang lassen sich mit den neuen Geräten bis zu 50 Cent einsparen. Das sind bei einer vierköpfigen Familie bis zu 100 Euro im Jahr.

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Bei Geräten dieser Art kommt die Wärme nicht von einem Heizstab, sondern aus einer Wärmpumpe, die die Umgebungsluft abkühlt. Die Luft, die sich in der heißen Zone der Pumpe erhitzt, wird in die Trommel geblasen, in der die Wäsche getrocknet wird. Dann strömt sie in die kalte Zone der Pumpe. Dort kondensiert die Feuchtigkeit, die die warme Luft abtransportiert hat, wieder zu Wasser, das sich in einem Tank sammelt. Dann beginnt der Prozess von vorn. Bei herkömmlichen Wärmetrocknern verpuffte die heiße Luft.

Inzwischen haben alle großen Anbieter die Geräte im Angebot. Stiftung Warentest hat kürzlich sieben Trockner mit Wärmepumpentechnik und sieben herkömmliche Trockner verglichen. Alle mit Wärmepumpe erhielten die Note "Gut". Die Testsieger: der T59880 von AEG, Blombergs TKF 7451 W50 und Siemens WT 46 W 562, die preislich zwischen 650 und 855 Euro liegen. Etwas ausführlichere Ergebnisse als auf der Warentestseite gibt es hier.

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