Weihnachten: 10 grüne Geschenke für Kurzentschlossene

Weihnachten: 10 grüne Geschenke für Kurzentschlossene

von Andreas Menn

Elektroroller, Design-Hocker aus Magazinen, Pilzzucht für daheim: Zehn nachhaltige Geschenke, die Freude machen.

Endspurt für den Weihnachtseinkauf - aber was bloß schenken? Unsere Auswahl von zehn grünen Geschenken für Heiligabend hilft weiter!

1. Elektroroller Egret One

Leicht zu bedienen, schnell zusammengefaltet: Der Elektroroller Egret One vom Remscheider Autowerkstattausstatter Niemeyer bringt Pendler in der Stadt zur Arbeit oder Camping-Urlauber zum nächsten Café. Der im Trittbrett eingebaute Akku hält rund 20 Kilometer lang, bevor er für drei Stunden an die Steckdose muss. Höchsttempo sind 20 Kilometer pro Stunde - ein elektronischer Tacho am Lenker zeigt Tempo und gefahrene Kilometer an. WirtschaftsWoche-Redakteure haben den Egret One schon auf dem Redaktionsflur, auf der Straße und im Regionalzug getestet. Positiv aufgefallen ist das flotte Tempo des Elektrorollers - und sein geringer Platzbedarf, wenn man ihn zusammenfaltet. Vorsicht allerdings auf Kopfsteinpflaster - die Hartgummireifen dämpfen die Stolpersteine nicht sehr gut ab.

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Preis: 945 Euro inklusive Versand in Deutschland.

2. Intelligentes Thermostat Tado

Heizen wird immer teurer - das Thermostat Tado des gleichnamigen Münchner Startups macht Energiesparen besonders leicht. Die Box von der Größe einer kleinen Pralinenschachtel verfolgt ihre Besitzer via Internet auf Schritt und Tritt: Registriert die Tado-Box mittels einer Smartphone-App, dass sich ihr Besitzer seinem Heim nähert, dreht das Thermostat die Heizung hoch. Umgekehrt erkennt die schlaue Steuerung, wann der Letzte die Wohnung verlässt - und schaltet die Temperatur herunter. Sogar Sonnenschein registriert Tado mithilfe von online verfügbaren Wetterdaten und stellt entsprechend die Heizleistung herunter. Mit diesen Tricks soll das Gerät die Heizkostenabrechnung im Schnitt um fast 30 Prozent drücken.

Preis: 99 Euro pro Jahr.

3. Recycling-Tasche von Feuerwear

Wozu Taschen aus neuem Plastik herstellen, wenn es genug Material zum Wiederverwerten gibt? Das dachte sich das Kölner Modelabel Feuerwear und startete eine Designserie aus gebrauchten Feuerwehrschläuchen. Das robuste Material verarbeiten die Kölner zu Taschen, Geldbörsen, Schreibmappen oder iPad-Hüllen. In die Taschen der Scott-Serie (siehe Bild) passen übliche Laptops und sie sind innen mit Stiftehaltern, Handytaschen und Reißverschlusstaschen unterteilt.

Preis: Ab 129 Euro.

4. Solar-Hülle für den Kindle

 

Elektronische Lesegeräte sind enorm sparsam, aber nach ein paar tausend geblätterten Seiten geht auch dem Kindle von Amazon die Batterie leer. Wer sich den Gang zur Steckdose sparen möchte, kann seinen eigenen grünen Strom für den E-Reader herstellen: Das Solar Lighted Cover des US-Anbieters SolarFocus lädt tagsüber Sonnenstrom in eine eingebaute Batterie, die wiederum nicht nur den Kindle mit Strom versorgt, sondern auch eine eingebaute LED-Leselampe für die Nacht.

Preis: 70 Euro.

5. Recycling-Mode von Pyua

Wenn Hemden, Hosen und Socken heute überhaupt recycelt werden, dann entstehen meist nur Filzmatten oder Aschenbecher daraus. Anders beim Kieler Outdoor-Label Pyua, das seit 2008 am Markt ist: Dessen Jacken, Hosen, Mützen und Shirts bestehen aus wiederverwertetem Polyester des japanischen Textilrecyclers Teijin und aus Ökobaumwolle. Pyua-Kunden können ihre abgetragenen Klamotten in spezielle Rückgabeboxen legen, die Gründer Timo Perschke in Modeläden aufgestellt hat. Pro Kleidungsstück werden dadurch 77 Prozent weniger CO2 ausgestoßen und 84 Prozent weniger Energie verbraucht.

Im Bild: Damenjacke "Evolution", Preis: 500 Euro.

6. Pilzzucht von Chido's Mushroom

Gourmetpilze selber züchten - mit der Box des Berliner Startups Chido's Mushrooms ist das ohne großen Aufwand möglich  - und obendrein nachhaltig. Denn die Berliner liefern die Pilzsporen in Kaffeesatz, den sie in Berlin einsammeln. Damit die Seitlinge sprießen, reicht es, die Box mehrmals täglich mit Wasser zu besprühen.  Bis zu 500 Gramm ergibt die Ernte.

Preis: 9,90 Euro.

 7. Solar-Ladegerät von Voltaic

Nie wieder Akku leer: Mit dem Solar Charger Kit des US-Anbieter Voltaic haben Nutzer elektronischer Geräte immer ihr eigenes Kraftwerk dabei. Das Solarpanel speist einen Akku, der genug Leistung für Laptops, Tablets und Handys bereitstellen kann.

Preis: 310 Dollar plus Versand.

8. Hocker aus Zeitschriften

Wer die WirtschaftsWoche abonniert hat und manche Hefte aufbewahrt, dürfte am Ende des Jahres einen Stapel Papier daheim haben. Der lässt sich nun intelligent wiederverwerten - dank der originellen Idee des Coburger Designstudios Njustudio: Der Hockenheimer ist ein Sitzhocker zum Selberbauen und zugleich ein Aufbewahrungssystem für Zeitschriften. Man spanne den Stapel Hefte einfach zwischen den Holzboden und die beiden Gürtel und das Sitzkissen - fertig ist der originelle Sitz.

Preis:  Ab 128 Euro (Achtung: Bestellung mit Vorkasse).

9. Solar-Tastatur von Logitech

Drahtlos-Tastaturen sind praktisch, aber nicht unbedingt umweltfreundlich - alle paar Monate fallen ein paar leere Batterien für den Abfall an. Anders bei der Solar-Tastatur K760 des schweizerischen Computerzubehör-Herstellers Logitech: Sie speist Sonnenlicht in einen eingebauten Akku - und muss nie die Batterien wechseln. Einmal Sonnetanken reicht für drei Monate Benutzung.

Preis: 65 Euro.

10. Energiekosten-Messgerät Conserve Insight von Belkin

Dieses Geschenk hilft Geld sparen: Mit einem Tastendruck ermittelt das Energiekosten-Messgerät Conserve Insight des US-Elektronikherstellers Belkin Verbrauchskosten im Haushalt und zeigt den Stromverbrauch in Watt Leistung sowie in Kilowattstunden pro Jahr an.

Preis: 25 Euro

 

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