Yummie: Designer entwickeln essbaren Behälter für Getränke

Yummie: Designer entwickeln essbaren Behälter für Getränke

von Matthias Adler

Flaschen für den täglichen Gebrauch gibt es bisher als Einweg- oder Mehrwegbehälter. Mit dem Ooho kommt eine dritte Kategorie hinzu: Essbar.

Die Flasche macht bislang eindeutig das Rennen, wenn es um den Transport von Trinkbarem geht. Sie ist der Klassiker unter den Flüssigkeitsbehältern.

Ganz grundsätzlich lassen sich Flaschen, was ihre Rolle in der Abfallwirtschaft angeht, in zwei Kategorien einteilen - in Einweg oder Mehrweg.

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Nun gibt es aber etwas Neues, eine dritte Kategorie: Essbar.

Drei Künstler haben „Ooho“ entwickelt, eine Blase mit einer Doppelmembran. Dafür gab es auch einen Preis und zwar den Lexus Design Award. Das Skipping Rocks Lab steckt hinter der Idee, die inspiriert wurde durch die Molekularküche, zum Beispiel des spanischen Kochs Ferran Adrià (zu seinen bekanntesten Entwicklungen gehören sogenannte Sphären-Gerichte, also Flüssigkeiten in einer festen Hülle).

Für Ooho brauchen die Künstler lediglich Natriumalginat und Kalziumchlorid. Das klingt nach Apotheke, ist aber eine einfache Rezeptur, die, nachdem sie erkaltet, sogar Wasser transportieren kann und verdaulich ist.

So sehr man es der sympathischen Blase Ooho auch wünschen würde, der Flasche wird sie so schnell nicht den Rang streitig machen.

Aber Ooho könnte den Weg in die Zukunft weisen. Müll ist ja ganz nebenbei auch noch ein Problem, mit dem der Planet zu kämpfen hat. Plastik erweist sich als bislang als ein durchaus zähes Material.

Besser noch als ein Pfandsystem ist demnach nur noch die gänzliche Vermeidung von Müll. Aufessen ist dabei eine interessante Lösung.

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