News: Atomkonzerne kommen mit 23 Milliarden Euro davon

News: Atomkonzerne kommen mit 23 Milliarden Euro davon

Die Atomkommission hat eine Empfehlung abgegeben: Mit Zahlung von 23 Milliarden Euro sollen die Konzerne die Risiken der Atommülllagerung abwälzen können.

Die Kosten des Atomausstiegs für die Konzerne sind konkret geworden: Nach Informationen von Spiegel Online sollen sich Eon, RWE, Vattenfall und EnBW mit der sogenannten Atomkommission darauf geeinigt haben, 23,342 Milliarden Euro in einen Fonds einzuzahlen. Davon sollen dann alle anfallenden Kosten für die Zwischen- und Endlagerung von Atommüll gezahlt werden. Die Kosten von geschätzt 19,7 Milliarden Euro für den Rückbau der Atomkraftwerke müssen die Konzerne selbst tragen.

Für die Zwischen- und Endlagerung hatten die Unternehmen bereits Rückstellungen von 17,2 Milliarden Euro gebildet, nun müssen sie bis 2022 weitere 6,12 Milliarden einzahlen, um sich so von allen Risiken zu befreien. Die Risikoaufschlag ist mit etwas mehr als 35 Prozent überraschend niedrig. Umweltverbände hatten einen Aufschlag von 50 Prozent gefordert. Auch die Grünen hatten deutlich mehr verlangt.

Anzeige

In dem 19-köpfigen Gremium saßen Vertreter der Regierung, der wichtigsten Parteien sowie der Umwelt- und Industrieverbände. Ihr Ziel: einen Konsens finden, der von möglichst vielen Gesellschaftsschichten als tragfähig angesehen wird.

Die Atomkommission will ihre Empfehlung jetzt der Bundesregierung übermitteln. Es gilt als so gut wie sicher, dass sie dem Votum in weiten Teilen folgen wird, schreibt Spiegel Online.

Anzeige
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%