News: Chemikalien machen Weihnachten schöner

News: Chemikalien machen Weihnachten schöner

von Peter Vollmer

Gute Nachrichten: Der Weihnachtsbraten ist doch erlaubt und zahlreiche Chemikalien machen Weihnachten schöner. Unsere Presseschau.

Weihnachtsbraten: Glück gehabt! Wir hatten schon fast unserem schlechten Gewissen nachgegeben und zur Weihnachtsfeier Reis-Nuss-Bällchen in Rotwein-Gewürz-Soße mit Rosenkohl in Orangen-Mandelcreme zubereitet (wie es der vegane Kochbuchautor Attila Hildmann in der Huffington Post empfiehlt), doch dann klärte Gesundheitsminister Christian Schmidt (CSU) via BILD darüber auf, dass veganes Essen Mangelernährung verursachen kann. Und als Mitglied einer christlichen Partei ist Schmidt schließlich mit der nötigen Weihnachtskompetenz ausgestattet. Nur die taz will uns den Braten noch mit einer Pro- und Contra-Diskussion madig machen - zu spät, liebe Kollegen!

Chemikalien: Keine Angst, kein Skandal zu Weihnachten - im Gegenteil. Wussten Sie, dass im Glühwein ein antibakterieller Stoff enthalten ist? (Bei einer Virus-Infektion hilft das zwar nicht, aber immerhin brauchen Sie sich nicht mehr um ungespülte Becher sorgen!) Das Handelsblatt hat die wichtigsten Chemikalien, denen Sie Weihnachten begegnen, aufgeschrieben.

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Hyperloop: Ein Deutscher will Elon Musks Traum von der hyperschnellen Transportröhre umsetzen. Das Geld soll über digitale Inhalte und Immobiliengeschäfte reinkommen, der Transport gratis werden. Und das ist nicht die einzige Idee, die Dirk Ahlborn im Gespräch mit Spiegel Online raushaut. Lesenswert!

Kohle: Während wir unser Jahresbudget für Agenturfotos schon ausgereizt haben, haben die Kollegen von der Zeit nochmal ihr Abo ausgedehnt, um eine spannende Fotoreportage aus dem chinesischen Kohleort Shanxi und der Hauptstadt Peking zu zeigen. Und die macht mit Blick auf die Treibhausgasemissionen wenig Mut.

COP21: Die Euphorie des Pariser Klimagipfels verebbt etwas, und die kritischen Stimmen werden lauter. Zu den Klimaschutz-Gegnern gesellen sich aber auch Umweltgruppen, denen die Beschlüsse nicht weit genug gehen. Eine nachvollziehbare, aber gefährliche Haltung, kommentiert die taz. Denn sie verkennt, dass fossile Brennstoffe von der Weltgemeinschaft als klimaschädlich verurteilt worden sind, und damit eben doch jedes Land unter Druck setzen - auch wenn das 31-seitige Papier selbst schwammig formuliert sein mag.

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