News: China schummelt bei Kohleverbrauch

News: China schummelt bei Kohleverbrauch

China verbrennt mehr Kohle als angegeben, Braunkohle bekommt eine „Sterbehilfe“ und Münster investiert nur noch in grüne Energie: die Presseschau.

China: Das Reich der Mitte hat offenbar mehr CO2-Emissionen verursacht, als es offiziell angegeben hat. Neuen Daten zufolge soll China jährlich 17 Prozent mehr Kohle verbrannt haben als offziell berichtet. Diese Menge entspricht dem Verbrauch, den Deutschland in einem ganzen Jahr produziert. Warum das die Klimaverhandlungen in Paris erschwert, berichtet die New York Times...

Braunkohle: Das Handelsblatt bezeichnet es als „Abwrackprämie“, die Zeit als „Sterbehilfe“: Weil die Regierung mehrere alte Braunkohle-Standorte schließt, bekommen die Konzerne über die nächsten sieben Jahre insgesamt 1,61 Milliarden Euro, sozusagen als Entschädigung. Zahlen müssen diesen Betrag die Stromkunden.

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Abgasskandal: Die Volkswagen-Affäre zieht immer größere Kreise. Nachdem am Mittwoch bereits bekannt wurde, dass auch Benziner von den manipulierten Abgaswerten betroffen sind, werden nun erste Zahlen zu den Ausmaßen bekannt. Laut Zeit Online sind insgesamt 98.000 Autos mit Benzinmotoren von den Manipulationen betroffen. Die EU reagiert auf die Affäre und will künftig die Zulassungsbehörden in den Ländern überwachen, berichtet die Süddeutsche Zeitung...

Mogelfleisch: Wenn Sie neulich Lamm gegessen haben, seien Sie sich nicht allzu sicher, dass es auch wirklich Lamm war. Nachdem wir bereits wissen, dass Wurst krebserregend sein kann, haben Verbraucherschützer nun herausgefunden, dass Fleisch im großen Stil falsch etikettiert wurde. Bei Lammfleisch gab es demnach Fälle, bei denen überhaupt kein Lamm in dem Fleisch enthalten war. Weiterlesen bei Spiegel Online...

Tesla: Der Elektroauto-Hersteller verzeichnet zwar einen Riesenverlust: Die Marktpremiere des neuen SUVs „Modell X“ soll verantwortlich für ein 230-Millionen-Dollar-Minus sein. Gleichzeitig stieg die Aktie aber nachbörslich um neun Prozent. Warum Tesla auch vom VW-Skandal profitiert, hat die FAZ aufgeschrieben...

Klimaschutz: Münster, bekannt als fahrradfreundlichste Stadt Deutschlands, verabschiedet sich als erste Kommune von klimaschädlichen Investitionen. Zwei städtische Fonds dürfen ab 2016 kein Geld mehr in die Kohle-, Gas- und Ölindustrie investieren, hat der Stadtrat beschlossen. Auch Fracking darf nicht mit dem Geld gefördert werden. Weiterlesen bei der taz...

 

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