News: Computervirus in AKW Grundremmingen gefunden

News: Computervirus in AKW Grundremmingen gefunden

Ein Computervirus wollte das Atomkraftwerk Grundremmingen mit dem Netz verbinden - warum ist unklar.

Das möchte man nicht hören: Im Atomkraftwerk Grundremmingen ist ein Computervirus entdeckt worden. Wie Spiegel Online berichtet, sei die Schadsoftware bei der Vorbereitung einer Revision aufgefallen. Da alle sensiblen Bereiche des Kraftwerks entkoppelt und nicht mit dem Internet verbunden seien, habe die Software aber keinen Schaden anrichten können.

Spezialisten des Betreibers RWE sollen das Virus nun untersuchen und seine Herkunft klären. Das System gehört den Angaben zufolge zur Brennelemente-Lademaschine, hat allerdings selbst keinen Einfluss aus die Steuerung der Anlage. Die entdeckte Software ziele darauf ab, ungewollte Verbindungen zum Internet herzustellen. Nach der Bekanntmachung des Vorfalls forderte eine regionale Initiative von Atomkraftgegnern unter anderem Aufklärung darüber, wie lange die Schadsoftware unentdeckt auf dem Rechner war.

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Der Block B in Gundremmingen soll im kommenden Jahr vom Netz gehen, der letzte Block C dann in fünf Jahren. Betreiber des Kraftwerks sind zu 75 Prozent die RWE Power AG und zu 25 Prozent die E.ON Kernkraft GmbH.

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