News: Deutsch-Belgische Atomgespräche enttäuschen die Regionen

News: Deutsch-Belgische Atomgespräche enttäuschen die Regionen

Bundesumweltministerin Barbara Hendricks verhandelt in Belgien über die dortigen Pannenmeiler - die Ergebnisse spalten.

Als Reaktion auf die Pannenserie der Kraftwerke Doel und Tihange hat sich Bundesumweltministerin Barbara Hendricks (SPD) mit dem für Reaktorsicherheit zuständigen belgischen Innenminister Jan Jambon und Energieministerin Marie-Christine Marghem getroffen. Das Ergebnis: Man werde künftig enger kooperieren, auch gegenseitige Kontrollen sind geplant.

"Wir sind weiterhin besorgt, was den Zustand der beiden Reaktorblöcke angeht", zitiert die WirtschaftsWoche Hendricks: "Wir hätten es begrüßt, wenn die beiden Reaktorblöcke nicht wieder angefahren worden wären." Und auch die Städteregion Aachen, die eine Klage vorbereitet, ist nicht überzeugt. Der für die Region zuständige CDU-Politiker Etschenberg sagte im Deutschlandradio, die Ergebnisse der deutsch-belgischen Gespräche zur AKW-Sicherheit seien äußerst unbefriedigend.

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Die Debatte motiviert Atomkraftgegner auch anderswo: In Niedersachsen blockierten Aktivisten den Zugang zu der Brennelementefabrik, die auch die Kraftwerke in Belgien beliefert. "Wer den Atomausstieg will, muss auch die Brennelementexporte einstellen", wird Matthias Eickhoff vom Aktionsbündnis 'Münsterland gegen Atomanlagen' von der taz zitiert.

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