News: Deutsche immer noch mehrheitlich für Energiewende

News: Deutsche immer noch mehrheitlich für Energiewende

von Benjamin Reuter

Restaurant tischt Lebensmittel auf, die im Müll gelandet wären; ARD streitet über Fracking und weitere Meldungen.

Energiewende: Die große Mehrheit der Deutschen steht weiter zur Energiewende – allerdings nimmt die Zustimmung leicht ab. Nach einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts TNS Infratest finden knapp zwei Drittel der Deutschen (65 Prozent) den Ausstieg aus der Kernenergie und den Ausbau der erneuerbaren Energieträger gut oder sogar sehr gut. Nur jeder zehnte Deutsche lehnt die Energiewende grundsätzlich ab. (Die Welt)

Essen: Regionale Küche, Bio-Produkte, fair gehandelte Ware? Längst eine Selbstverständlichkeit in vielen Lokalen. Im "Rub & Stub" in Kopenhagen kommt auf den Tisch, was sonst im Müll gelandet wäre. (Süddeutsche Zeitung)

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Elektromobilität: 500 bis 600 km Reichweite hält VW-Entwicklungschef Heinz-Jakob Neußer bis zum Ende des Jahrzehnts für die Elektrofahrzeuge des Konzerns für möglich. (Electrive Net)

Energiewende: Lange wurden sie als Heilsbringer für die Energiewende gepriesen. Inzwischen ist klar: Solange Elektroautos nicht massenhaft verbreitet sind, lohnt sich der Einsatz intelligenter Stromzähler für Haushalte nicht, schreibt das Handelsblatt. Deshalb will die Bundesregierung deren Einführung wohl vorerst nicht mehr unterstützen.

Fracking-Debatte: Zwei ARD-Redaktion streiten darüber, wie gefährlich Fracking ist. Vor einigen Wochen hatte das Magazin Panorama einen Beitrag gebracht, dessen Tenor war, dass die Risiken des Verfahrens beherrschbar seien. Monitor berichtete daraufhin, dass ein von Panorama zitierter Experte für die Öl- und Gasindustrie gearbeitet habe und deshalb wohl befangen sei. Panorama reagiert nun auf die Vorwürfe. (Panorama)

Urbanisierung: Die Anzahl von Megastädten hat sich weltweit seit 1990 fast verdreifacht, berichten UN-Experten. Wie die Städte gewachsen sind, hat der Smithsonian ansehnlich aufbereitet. (e360)

Klimawandel: Die Erwärmung der Ozeane könnte von Forschern bisher deutlich unterschätzt worden sein. Das legen Messungen in den Meeren der Südhalbkugel nahe. (Ecowatch)

Atomenergie: In Schottland gibt es Probleme mit einem Atommeiler. In dem Reaktor Hunterston-B sind Risse aufgetaucht, verschlimmern sie sich, muss das Kraftwerk abgeschaltet werden. Der Betreiber EDF wollte das seit 1976 in Betrieb stehende Kraftwerk eigentlich bis 2023 oder gar länger weiterbetreiben. (BBC)

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