News: Deutschland nur Mittelmaß beim Klimaschutz

News: Deutschland nur Mittelmaß beim Klimaschutz

von Anna Gauto

Amazon wird wieder bestreikt, vor allem Ostdeutsche bezahlen die Energiewende und weitere Meldungen.

Amazon: Ausgerechnet vor Weihnachten wird bei Amazon wieder gestreikt. Für das Unternehmen ist das ärgerlich, denn bei dem Versandhändler ist schon der Krankenstand außergewöhnlich hoch. „Die hohen Krankenstände bei Amazon sind absolut inakzeptabel“, sagt Stefanie Nutzenberger, Vorstandsmitglied für den Handel bei Verdi. Amazon müsse die Gesundheit seiner Mitarbeiter besser schützen. (FAZ)

Erdgas: Nach sechsmonatiger Unterbrechung wolle Russland ab Donnerstag seine Erdgaslieferungen an den Nachbarn wiederaufnehmen, sagte ein Sprecher des ukrainischen Gastransport-Monopolisten Ukrtransgaz der Nachrichtenagentur Reuters am Montag.

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Schienennetz: Die Bahn investiert bis 2019 rund 28 Milliarden Euro in ihr bisher größtes Modernisierungsprogramm. Bereits im nächsten Jahr sollen für 5,3 Milliarden Euro, Gleise, Weichen, Signale und Brücken überholt werden. Diese Investitionen sind bitter nötig, führen zunächst einmal aber zu mehr Verspätungen. (Frankfurter Rundschau)

Klimaschutz: Im Klimaschutz-Index für die Jahre 2005 bis 2013 belegte Deutschland stets einen Platz unter den Top 10. Doch in der Rangliste für 2014 war Deutschland auf Rang 22 abgestürzt - und dort liegt es auch im Klimaschutz-Index 2015, der am Montag am Rande der Uno-Klimakonferenz in Lima vorgestellt wurde. (Der Spiegel)

Unfaire Energiewende: Die Energiewende wird immer ungerechter, warnt ein Think-Tank. Den Ausbau des Stromnetzes zahlen vor allem Menschen auf dem Land und Ostdeutsche. (Die Zeit)

Klimawandel: Die Wahrscheinlichkeit von Hitzewellen in Europa ist innerhalb des vergangenen Jahrzehnts erheblich größer geworden: Rechneten Experten Anfang des Jahrtausends noch mit zwei besonders heißen Sommern pro Jahrhundert, gehen sie heute von etwa zwei solchen Ereignisse pro Jahrzehnt aus. Auch extreme Hitzewellen wie im Sommer 2003, werden in Zukunft häufiger auftreten als bisher angenommen, berichten britische Wissenschaftler im Fachblatt Nature Climate Change. (Süddeutsche Zeitung)

BP: Der britische Ölkonzern BP hat einen Rückschlag erlitten beim Versuch, Schadenersatzzahlungen im Zusammenhang mit der Ölkatastrophe von 2010 im Golf von Mexiko abzumildern. Der oberste US-Gerichtshof lehnte am Montag den Einspruch von BP zu einer Entschädigungseinigung aus dem Jahr 2012 ab. (Handelsblatt)

London: Wird die Metropole dem Beispiel von Paris folgen und Dieselfahrzeuge künftig aus der Stadt verbannen? Ja, meinen Experten, den London leide stark unter Luftverschmutzung. (Telegraph)

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