News: Drei von zehn Deutschen leugnen den Klimawandel

News: Drei von zehn Deutschen leugnen den Klimawandel

von Anna Gauto

… in Österreich wird es um 3,5 Grad wärmer, China ist das attraktivste Land für Erneuerbare Energien und weitere Meldungen.

Umfrage: Sieben von zehn Deutschen sind der Meinung, der Mensch sei ganz oder teilweise verantwortlich für den Klimawandel. Das fand das niederländische Wetterportal meteovista heraus. Weitere 22 Prozent der Deutschen glauben allerdings, der Temperaturanstieg sei auf natürliche Schwankungen zurückzuführen. Und acht Prozent sind überzeugt, es gebe gar keinen Klimawandel. Das sind mehr als in jedem anderen der befragten Länder. (Der Focus)

Österreich: Bis 2100 soll es in der Alpenrepublik um 3,5 Grad heißer werden. Das ist das Ergebnis des ersten umfassenden Klimaberichts für Österreich. Die Wissenschaftler, die den Bericht erstellt haben, fordern daher "radikale Maßnahmen". (Die Presse)

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Klimaflüchtlinge: Ein aktueller Bericht der Vereinten Nationen enthüllt, dass im Jahr 2013 22 Millionen Menschen weltweit von Katastrophen wie Erdbeben oder klimabedingten Ereignissen vertrieben wurden. Das sind fast drei Mal mehr als durch gewaltsame Konflikte. (UN)

Erneuerbare Energien: China ist das attraktivste Land für Investitionen in Erneuerbare Energien. Zu diesem Schluss gelangt jedenfalls die Beratungsagentur Ernst & Young in ihrem "Renewable Energy Country Attractiveness Index“. Dank seiner aggressiven Ausbauziele, zum Beispiel für Photovoltaik, und seiner Öffnung für ausländische Investoren sei China wieder ins Zentrum der Aufmerksamkeit gerückt. (solarserver)

Klimaschutz I: Mit dem gestern vom Bundeskabinett beschlossenen Gesetzentwurf stimmt Deutschland der zweiten Verpflichtungsperiode des Kyoto-Protokolls zu. Diese soll vom Jahr 2013 bis zum Jahr 2020 dauern. (Agentur für Erneuerbare Energien)

Klimaschutz II: Vor dem Vorbereitungstreffen für die Welt-Klimakonferenzen in Lima und Paris hat ein internationales Experten-Gremium um den früheren mexikanischen Ministerpräsidenten Felipe Calderón und den britischen Ökonomen Nicholas Stern den Bericht zur „Neuen Klimaökonomie“ herausgebracht. Darin fordert es mehr Anstrengungen im Klimaschutz und eine neue Energiepolitik. (Berliner Zeitung)

Landwirtschaft: Der Klimawandel vergrößert zwar die weltweite Agrarfläche, die Zahl der Ernten wird aber sinken. Das haben Münchner Geographen herausgefunden. Sie untersuchten, inwiefern sich die Erderwärmung auf die Böden auswirkt. Demnach sind besonders Landwirte in tropischen Regionen die Leidtragenden, etwa in Brasilien oder Afrika südlich der Sahara. (n-tv)

Elektromobilität: Noch sind Elektroautos und E-Bikes selten auf Berlins Straßen. Die Berliner Agentur für Elektromobilität will das ändern und hat eine Lounge für E-Fahrzeuge eröffnet. Dort können Interessierte Elektroroller, Pedelecs und Segways ausgeleihen und im normalen Straßenverkehr zu moderaten Preisen testen. (Berliner Morgenpost)

Vermont: Nach dem Kauf des 7,4 Megawatt-Wasserkraftprojekts "Winooski One" bezieht Burlington, die größte Stadt im US-Bundesstaat Vermont, Energie nun zu 100 Prozent aus erneuerbaren Quellen wie Wind, Wasserkraft und Biomasse. (Sustainable Brands)

 

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