News: Elektroautos sind nur mit Ökostrom sauberer

News: Elektroautos sind nur mit Ökostrom sauberer

von Anna Gauto

EU-Staaten legen neue Fischfangquoten fest, Jean-Claude Juncker will Umweltschutzprogramme kippen und weitere Meldungen.

Vogelgrippe: Die gefährliche Vogelgrippe H5N8 ist in Niedersachsen nachgewiesen worden. Bei dem Fall im Kreis Cloppenburg handele es sich um die hochansteckende Erreger-Variante, die im November in Mecklenburg-Vorpommern und den Niederlanden festgestellt wurde, teilte Niedersachsens Landwirtschaftsminister Christian Meyer mit. (Der Spiegel)

Überfischung: Nach zweitägigen Verhandlungen (wir berichteten) haben sich die EU-Staaten auf Fischfangmengen für das kommende Jahr geeinigt. Die deutschen Fischer dürfen damit laut EU-Diplomaten im kommenden Jahr weniger Seelachs aus dem Meer holen. Zudem gebe es leichte Kürzungen beim Hering und Zuwächse bei der Scholle. Die Umweltorganisation Greenpeace kritisiert die Beschlüsse: "Es ist inakzeptabel, dass viele der vereinbarten Fischquoten kein Ende der Überfischung erzielen", erklärten die Aktivisten. (Stuttgarter Nachrichten)

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Japan: Die Industrieriesen ABB und Hitachi wollen von der Energiewende in Japan profitieren und zusammen Hochspannungsleitungen für die Übertragung von Ökostrom aufbauen. (Focus)

Elektromobilität: Elektroautos tragen nur dann deutlich zur Verringerung der Luftverschmutzung bei, wenn der verwendete Strom aus Wind-, Wasser-, Solar- oder Erdgaskraftwerken stammt. Wird der Strom hingegen von Kohlekraftwerken erzeugt, könnten die damit verbundenen Gesundheitskosten in den USA im Jahr 2020 im Vergleich zu Benzinmotoren um etwa 80 Prozent höher liegen, berichten Forscher. (n-tv)

Grönland: Ein internationales Forscherteam hat an fast 100.000 Punkten die Entwicklung der Gletscher dokumentiert. Der Eisschild verlor demnach von 2003 bis 2009 pro Jahr im Mittel 243 Gigatonnen Masse. (Hamburger Abendblatt)

EU-Kommission: 300 Milliarden Euro für Europas marode Wirtschaft - das Arbeitsprogramm der EU-Kommission soll vor allem eins bringen: neue Jobs. Naturschützer und Grüne dagegen sind entsetzt - Kommissionspräsident Juncker wolle den Umweltschutz kippen. (Der Spiegel)

Medizin: Forscher haben eine neue Methode entwickelt, mit der gefährliche Tumorarten direkt im Blut erkannt werden sollen. In ihrer jüngsten Studie zeigen sie, dass Nanopartikel verschiedene Arten von Brustkrebszellen in Mäusen erkennen können. (Heise)

Texas: Die Stadt Austin will bis 2025 über die Hälfte ihrer Energie aus Erneuerbaren gewinnen. (thinkprogress)

USA: Forscher der US-Universität Yale kommen zu dem Schluss, dass sich Amerikaner keine Sorgen über die gesundheitlichen Folgen des Klimawandels machen. Viele der in einer Studie Befragten waren sich nicht bewusst darüber, dass Klimawandel überhaupt gesundheitliche Schäden hervorrufen könne. (Ecowatch)

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