News: Entwicklungsminister Müller kritisiert Klimaziele der USA

News: Entwicklungsminister Müller kritisiert Klimaziele der USA

von Anna Gauto

Amazonas-Indianer erhalten Drohungen, DHL will in den Elektroauto-Markt einsteigen und weitere Meldungen.

Klimaschutz: Entgegen der bisherigen Linie der Bundesregierung hat Bundesentwicklungsminister Gerd Müller (CSU) die neuen Klimaziele der USA und China als unzureichend kritisiert. "Ich sehe das nicht als ehrgeizig an, was Obama verkündet hat", sagte Müller beim Uno-Klimagipfel in der peruanischen Hauptstadt Lima.

Die USA wollen bis zum Jahr 2025 den Ausstoß von Treibhausgasen um 26 bis 28 Prozent im Vergleich zu 2005 reduzieren. Er hoffe, dass Obama seine Präsidentschaft noch dazu nutze, sich zumindest im Mittelfeld der Industriestaaten beim CO2-Ausstoß einzureihen. "Dazu bedarf es wesentlich ehrgeizigerer Vorgaben", sagte Müller. (Der Spiegel)

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Amazonas: Nachdem bereits vier ihrer Häuptlinge ermordet worden sind, berichten Amazonas-Indianer im Grenzgebiet von Peru und Brasilien von weiteren Morddrohungen. Auslöser sind Konflikte um Rohstoffe im Lebensraum der Indigenen. (trust)

Öllecks in Peru: Während in Lima die UN-Klimaverhandlungen laufen, ereignet sich im peruanischen Amazonasgebiet in aller Stille eine Umweltkatastrophe. (Guardian)

Touristenhölle: 50 Grad Celsius in griechischen und türkischen Urlaubsorten - das könnte bald Realität sein, sagen Klimaforscher. Dies würde das Ende des Tourismus bedeuteten. (Tagesschau)

Elektromobilität: Der Logistik-Riese DHL will in den Elektroauto-Markt einsteigen. Der Konzern kauft die StreetScooter GmbH, ein ehemaliges Start-up aus dem Umfeld der RWTH Aachen. So könnten schon 2015 bis zu 10.000 Stromer pro Jahr gebaut werden. (Focus)

Israel: Die Menge an Öl, die vergangene Woche aus einer defekten Pipeline in die Arava-Wüste gelaufen ist,  ist viermal so groß wie ursprünglich angenommen. (thinkprogress)

Baden-Württemberg: Die grün-rote Landesregierung in Baden-Württemberg hat ein neues Gesetz zu Erneuerbaren Energien vorgelegt. Das sogenannte "Erneuerbare-Wärme-Gesetz" soll künftig in bestehenden Häusern einen Pflichtanteil von 15 Prozent an erneuerbaren Energien vorschreiben, um Wärme zu gewinnen. Bisher sind es 10 Prozent.

 

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