News: EU rüttelt an Ökostrom-Reform

News: EU rüttelt an Ökostrom-Reform

von Benjamin Reuter

…die EU-Kommission stellt die Förderung erneuerbarer Energien per Umlage in Frage, Züge mit Rohöl werden zu rollenden Bomben und weitere Meldungen.

Ökostrom-Reform: Wird die für Freitag geplante Verabschiedung der Ökostrom-Reform für Union und SPD zur Zitterpartie? Die Nachrichtenagentur Reuters berichtet, die EU-Kommission stelle die Förderung erneuerbarer Energien über eine Umlage grundsätzlich infrage. Die EU fordere, importierten Strom aus dem Ausland von der EEG-Umlage auszunehmen. Denn aus ihrer Sicht sei die Umlage auf den Strompreis "eine zollgleiche Abgabe" und verstoße somit gegen das Prinzip des freien Binnenmarkts. (Deutsche Welle)

Fracking: Der Fracking-Boom überfordert Amerikas Infrastruktur. Weil es viel zu wenige Pipelines gibt, setzen die Ölkonzerne auf Güterzüge, die nicht gerüstet sind für die hochexplosive Fracht. In der kanadischen Kleinstadt Lac-Mégantic an der Grenze zu den USA kamen im vergangenen Jahr bereits 47 Menschen ums Leben, als 63 Waggons mit hochexplosivem Rohöl bei einem Unfall explodierten. Weitere Katastrophen scheinen unausweichlich. (Tagesschau)

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Wattenmeer: Die Unesco hat das Weltnaturerbe Wattenmeer erweitert. Nun gehören auch der dänische Teil des Wattenmeers und zusätzliche niedersächsische Offshore-Gebiete zum Welterbe der Menschheit. Kritiker beklagen, Ausnahmegenehmigungen erlaubten weiterhin Ölbohrungen – und das Etikett Welterbe nütze vor allem dem Tourismus. (Hamburger Abendblatt)

Wilderei: Es ist ein Milliardengeschäft. Allein im vergangenen Jahr wurden in Afrika Tausende Elefanten und Nashörner getötet. Das Umweltprogramm der Vereinten Nationen (UNEP) beziffert den jährlichen Gesamtwert des blutigen Handels mit Elfenbein und Hörnern auf über 200 Milliarden Dollar (147 Milliarden Euro). Die erste Sitzung der neu eingerichteten Umweltversammlung der Vereinten Nationen (UNEA) will damit jetzt  Schluss machen. In Kenia, wo derzeit Experten aus aller Welt konferieren, steht der Kampf gegen die Wilderei ganz oben auf der Agenda. (Deutschlandfunk)

Schifffahrt: Innerhalb von fünf Jahren soll in mindestens fünf deutschen Häfen die Versorgung mit Flüssiggas (LNG) sichergestellt sein. Den Anfang macht voraussichtlich der Hamburger Hafen. Mit LNG lässt sich der Schadstoff-Ausstoß von Seeschiffen stark reduzieren: Bei CO2 um 30 Prozent, bei Stickoxiden (NOx) und Schwefeldioxid (SO2) um mehr als 90 Prozent. (Westfälische Nachrichten)

Energie: Bislang konnten nur Einfamilienhäuser ihren Strom selbst produzieren. Nun soll in Berlin ein Mehrfamilienhaus klimaneutral umgerüstet und so zum Energie-Wunder werden. (Die Welt)

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