News: Fracking-Firma zahlt für verschmutztes Grundwasser

News: Fracking-Firma zahlt für verschmutztes Grundwasser

Ein Fracking-Unternehmen aus den USA muss zwei Familien entschädigen, deren Grundwasser ungenießbar geworden sei.

Die Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe hat zwar unlängst in einer Studie angegeben, dass es durch Fracking in Deutschland keine Grundwasserprobleme geben werde - dennoch kommt aus den USA erneut ein Fall, der daran zweifeln lässt.

Dort muss die Firma Cabot Oil & Gas zwei Familien rund 4,25 Millionen Dollar Entschädigung zahlen, berichtet Spiegel Online. Das Urteil habe das Gericht in Scranton im Bundesstaat Pennsylvania erst nach sechs Jahren Verhandlungen gefällt.

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Die Familien hatten geklagt, nachdem ungewöhnlich viel Methan im Grundwasser aufgetreten war. Dreckiges, schaumiges und stinkendes Wasser sei aus den Leitungen gekommen, habe gestunken und faulig geschmeckt. Wer es trank, habe sich übergeben müssen oder Ausschlag bekommen. Cabot behauptete bislang (wie andere Fracking-Unternehmen auch schon), das Methan befände sich unabhängig von den Fracking-Aktivitäten im Grundwasser.

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