News: Google setzt auf Windstrom für Datenzentrum in den Niederlanden

News: Google setzt auf Windstrom für Datenzentrum in den Niederlanden

von Benjamin Reuter

Eon will sich nicht an Suche für Atommüll-Endlager beteiligen, Streit um Kerosinzuschläge und weitere Meldungen.

Unternehmen: Google baut in den Niederlanden für rund 600 Millionen Euro ein neues Datenzentrum. Der Strom für die Anlage kommt aus einer Windfarm in der Nähe. Derzeit bezieht Google rund 35 Prozent des Stroms für seine Datenzentren aus erneuerbaren Energiequellen. (Bloomberg)

Klimawandel: Großbritannien wird 720 Millionen Pfund (rund 900 Millionen Euro) in einen Fonds einzahlen, der armen Ländern hilft, auf die Folgen des Klimawandels zu reagieren. Die Summe übertrifft die Zusagen aus Deutschland und Frankreich. Insgesamt sollen in dem Fonds zehn Milliarden Dollar zusammenkommen. (The Guardian)

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Energieeffizienz und Evolution: Westliche Fettschwanzmakis, eine kleine Affenart, die auf Madagaskar zuhause ist, sind wahre Effizienzwunder. Während des Winterschlafs können sie ihren Energie- und Wasserverbrauch extrem drosseln. Forscher der Universität Hamburg haben an ihnen untersucht, ob sich das Zusammenleben von Tieren anhand der Effizienzgewinne beim gemeinsamen Winterschlaf entwickelt hat. Da Fettschwanzmakis einzeln in den Winterschlaf gehen und trotzdem gute Energiewerte haben, verwarfen die Forscher ihre These aber. Murmeltiere zum Beispiel überwintern in Paaren, sparen deshalb im Vergleich mit den Äffchen keine Energie, wie die Studie zeigte. (Universität Hamburg)

Atommüll: Deutschlands größter Energiekonzern legt sich mit der Politik an - und droht mit einer Klage: Eon will sich finanziell nicht an der Suche nach einer Alternative zum Atommüll-Endlager Gorleben beteiligen. Dem Bund drohen damit neue Milliardenkosten. (Süddeutsche Zeitung)

Automobile: Mit dem Mirai bringt Toyota als erster Hersteller ein Serienauto mit Brennstoffzelle auf den Markt. Bei der Testfahrt fühlt sich das futuristische Auto überraschend ausgreift an. (Spiegel)

Luftfahrt: Die Ölpreise sinken, Treibstoff für Flugzeuge wird immer billiger. Doch die Kerosinzuschläge der Airlines bleiben unverändert. Billigflieger Ryanair wirft Lufthansa, Air Berlin und Co. „Abzocke“ vor, die wehren sich. (Handelsblatt)

Rohstoffe: Der Ölpreis stürzt derzeit ab und viele Beobachter fragen sich, wie das die Erdölproduktion aus Schiefergestein in den USA beeinflussen könnte. Schon jetzt wird ein Ende der Schieferölproduktion prophezeit. Beim Erdgas war das nicht der Fall, wie die folgende Grafik deutlich macht:

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