News: Industrie greift Seehofer wegen Energiewende-Blockade an

News: Industrie greift Seehofer wegen Energiewende-Blockade an

von Benjamin Reuter

Verkehrsbetriebe erhöhen Ticketpreise, Biodiversitätsforscher fordern Ausbau der Kernenergie und weitere Meldungen.

Die wichtigsten Nachrichten aus der Green Economy präsentieren wir jeden Werktag in unserer Presseschau:

Bundesländer: Naturschützer des BUND kritisieren die rot-grüne Umweltpolitik in Bremen – auch wegen Anstregungen für die Energiewende. Unter anderem gibt es Kritik am Bau eines Offshore-Terminals. Windräder auf dem Meer seien derzeit für die Energiewende unnötig, so die Argumentation. (NWZ)

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Energiewende: Die Industrie warnt Bayerns Ministerpräsidenten Horst Seehofer davor, im Streit um den Ausbau der Stromnetze die Blockadehaltung zu überteiben. Nationale Alleingänge und Egoismen der Bundesländer gefährdeten den Erfolg der Energiewende, sagte der Präsident des Bundesverbands der Deutschen Industrie (BDI), Ulrich Grillo. Dass Grillo für die Energiewende argumentiert ist neu – vielleicht ist es einer seiner guten Vorsätze für 2015? (T-Online)

Automobile: Die ersten Serienautos mit Wasserstoff-Antrieb sollen 2015 die Straßen erobern. Während die asiatischen Autobauer sich optimistisch geben, sind die deutschen Hersteller zurückhaltender. Aus guten Gründen, findet das Handelsblatt.

Mobilität: Den Jahreswechsel nehmen viele Verkehrsbetriebe als Anlass, um die Preise zu erhöhen. Was die Kunden ärgert, ist für viele Nahverkehrsunternehmen überlebenswichtig. Auf die Verkehrsbetriebe kommen 2015 Mehrkosten von 70 Millionen Euro zu. (WirtschaftsWoche)

Forscher-Appell: Kaum Treibhausgase und geringer Flächenverbrauch: 66 Biodiversitätsforscher, vor allem aus Australien und Großbritannien, sehen in der Kernenergie eine wichtige Säule der Stromversorgung der Zukunft und fordern in einem offenen Brief ihren Ausbau. Verwunderlich: Vor allem in den sündhaft teuren Reaktoren der IV-Generation sehen sie die Zukunft. Solarstrom gibt es derzeit schon für die Hälfte der Kosten. (Tagesspiegel)

Energieversorgung: Die New York Times beschreibt in einem ausführlich recherchierten Artikel, wie Russlands Präsident Vladimir Putin die bulgarische Politik beeinflusste, um den Bau der Erdgaspipeline South Stream voranzubringen. Ein glückliches Händchen hat Putin derzeit nicht. Im Sommer wurde der Druck aus Brüssel so stark, dass die Bulgaren den Bau stoppten. Putin persönlich sagte das Projekt vor wenigen Wochen dann ab. Problem allerdings: Über Alternativen für die russischen Erdgaslieferungen macht sich in Europa derzeit niemand Gedanken.

Klimawandel: 2014 könnte das wärmste Jahr seit Beginn der Temperaturaufzeichnung vor mehr als 100 Jahren gewesen sein. Aber nicht nur in den Temperaturkurven zeigt sich die Erderwärmung. Im Himalaya beobachten die Bergführer schon seit Jahren, dass sich das Wetter drastisch verändert und die Gletscher schmelzen. Eine Auswirkungen des Klimawandels, fragt der Nachrichtensender CNN?

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