News: Klimaabgabe droht zu scheitern

News: Klimaabgabe droht zu scheitern

Eine ausführliche Presseschau zur Klimaabgabe, Photovoltaik macht ein Prozent der weltweiten Stromerzeugung aus und weitere Schlagzeilen.

Kohle I: Ist der Plan von Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel, Kohlekraftwerke mit einer Schadstoffabgabe zu versehen, bereits vom Tisch? "Der starke Druck der Kohle­lobby zeigt Wirkung", schreibt das Naturstrom-Magazin Energiezukunft. "Das passt nur schlecht zu den vollmundigen G7-Gipfelbeschlüssen von Elmau", ergänzt Spiegel Online. Die Rheinische Post sieht dafür die NRW-Politik verantwortlich: "Der Druck der Gewerkschaften, von Ministerpräsidentin Hannelore Kraft (SPD) und CDU-Landeschef Armin Laschet hat offenbar gewirkt." Dass die Pläne nicht vom Tisch sein könnten, sondern abgeschwächt werden, berichtet Reuters. Das passt: In Berlin wolle man nämlich nun nach einer gesichtswahrenden Lösung für Gabriel suchen, schreibt Euractiv.

Kohle II: Der australische Premierminister Tony Abbott muss sich für seine Liebe zur Kohle viel anhören - bleibt aber bei seinem Kurs. Warum, das erklärt das Handelsblatt.

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Solarenergie: Strom aus Photovoltaik (PV) hat weltweit die Ein-Prozent-Schwelle überschritten. In drei europäischen Staaten - Italien, Deutschland und Griechenland - sogar die sieben Prozent. Auch China und die USA tragen zum Wachstum bei. Dass PV zwei Prozent der Weltstromerzeugung ausmacht, dürfte wesentlich schneller passieren: Experten rechnen mit wenigen Jahren, berichtet Energy Post.

Klimaleugner: Ob Fehlinformationen oder Obama-Bashing, wer die wissenschaftlichen Erkenntnisse zum Weltklima im großen Rahmen verdreht wissen möchte, muss tief in die Tasche greifen. 125 Milliarden sollen diskrete Spender in den vergangenen drei Jahren an Klimawandel-Leugner in den USA überwiesen haben. Weiterlesen beim Guardian ...

Entwicklungshilfe: Deutschland setzt die Zusammenarbeit mit Burundi aus. Damit reagiert die Bundesregierung auf die Unruhen in Burundi, die Präsident Nkurunziza mit seiner Kandidatur für eine - in der Verfassung nicht vorgesehene - dritte Amtszeit ausgelöst hatte. Die Pressemeldung finden Sie hier.

Ölleck: Die Reinigung der Küstenregion Kaliforniens, wo ein Pipeline-Schaden für den Austritt von 2.400 Barrel Rohöl (knapp 300.000 Liter) gesorgt hat, dauert immer noch an. Die Kosten haben nun 60 Millionen Dollar überstiegen, berichtet Reuters.

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