News: Klimawandel bremst Weltwirtschaft

News: Klimawandel bremst Weltwirtschaft

Eine neue Wirtschaftsstudie zum Klimawandel zeigt: Je wärmer, desto unproduktiver das Land. Außerdem in unserer Presseschau: Staubsaugergate.

Klimawandel: Eine neue Studie zeigt: Geht der Klimawandel ungebremst weiter, leidet die Weltwirtschaft weit stärker, als bislang angenommen - die Produktivität sinkt. Die Forscher der Stanford University schreiben, dass die ideale Temperatur einer Volkswirtschaft bei 13 Grad liege. Davon würde sich die Welt entfernen. Details der Studie finden sich auf handelsblatt.com.

Staubsaugergate: Die VW-Diesel-Manipulationssoftware kam von Bosch. So war es wohl nur eine Frage der Zeit, bis Konkurrenten Bosch selbst ebenfalls Vorwürfe machen. Nun ist es der britische Hersteller Dyson, der Bosch betrügerische Staubsauger vorhält. Mehrere Klagen seien bereits eingereicht, berichtet die FAZ. Damit wäre auch die schöne Energieeffizienz-Bewertung von AAAA hinüber. "Verbraucher, die Staubsauger aufgrund dieser Bewertung kaufen, werden hereingelegt", zitiert die Wirtschaftswoche Firmenchef James Dyson. In der Praxis sei eher eine Note "E" oder "F" gerechtfertigt.

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Umweltgift-Report: Der Umweltgiftreport 2015 der Stiftung Green Cross und der NGO Pure Earth klingt beunruhigend: Jährlich sterben Millionen Menschen durch die Folgen von Umweltgiften wie Quecksilber, Chrom, Radionukliden, Pestiziden, Blei oder Kadmium. Viele dieser Substanzen sind ein Nebenprodukt unserer Energieerzeugung, erinnert Spiegel Online.

AKW Beznau: Der Weiterbetrieb des schweizerischen Atomkraftwerks Beznau 1 steht aufgrund ungeklärter Materialschäden am Reaktordruckbehälter auf der Kippe. Seit März ist das Kraftwerk abgeschaltet. Unklar ist, ob es jemals wieder ans Netz geht. Im Druckbehälter finden sich nämlich „Unregelmäßigkeiten“ (wie es der Betreiberkonzern Axpo formuliert), oder aber „Löcher“ (wie Greenpeace schreibt). Unklar ist, woher die Schäden stammen. Für ähnlich gebaute oder ähnlich alte Kraftwerke könnte das eine schlechte Nachricht sein, erklärt die taz.

AKW-Gutachten: Die vier Energiekonzerne Eon, RWE, Vattenfall und EnBW haben die Boston Consulting Group mit einem Gutachten beauftragt, um für die künftigen Verhandlungen mit der Bundesregierung gewappnet zu sein. Die Berater sollen der Frage nachgehen, wie man die Atomrückstellungen von 38 Milliarden Euro in eine Stiftung oder einen Fonds einbringt und welche Unternehmensteile man gegebenenfalls noch zu Geld machen kann, berichtet das Manager Magazin.

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