News: Klimawandel lässt Island wachsen

News: Klimawandel lässt Island wachsen

von Benjamin Reuter

Fracking löst Erdbeben in Kanada aus, Bayern als Energiewende-Bremse und weitere Meldungen

Klimawandel: Die Gletscher in Island schmelzen so schnell, dass sich Teile des Landes heben. Zwar nur um 35 Millimeter pro Jahr, was an sich kein Problem ist. Forscher warnen aber nun, dass dieses Phänomen zu häufigeren Vulkanausbrüchen führen könnte. (SBS)

Klimawandel II: Umwelschutzorganisationen zeigen seit Jahren Eisbären, wenn sie auf das Problem der Erderwärmung hinweisen wollen. Ob das so wirksam ist, um Menschen für den Kampf gegen den Klimawandel zu gewinnen, ist allerdings alles andere als sicher. (Guardian)

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Energiewende: Je mehr die Erneuerbaren zur Energieversorgung beitragen, desto gefragter sind Stromspeicher, um Leistungsschwankungen auszugleichen. Die Technik dafür ist vorhanden. Doch der Einsatz ist teuer – und in seinem Umfang umstritten. (Technology Review)

Energiewende II: Ursprünglich sollte 2016 mit den ersten Bauarbeiten für eine riesige Stromtrasse quer durch Deutschland begonnen werden. Bislang scheitert das Projekt am Widerstand aus Bayern. Eine Besserung der verfahrenen Situation ist nicht in Sicht. (Süddeutsche Zeitung)

Fracking: Auch in Kanada fördern Unternehmen inzwischen Erdöl mit dem Frackingverfahren. In den USA kam es dabei schon zu Erdbeben, jetzt scheint das auch in der kanadischen Provinz Alberta passiert zu sein. 4,4 auf der Richterskala erreichte das Beben. (The Tyee)

USA: Barack Obama will sich in seiner zweiten und letzten Amtszeit als Klimaschutz-Präsident profilieren. Dafür will er unter anderem auch den Methanausstoß der Erdöl- und Gasförderung senken (zur Erinnerung: Methan ist ein viel stärkeres Treibhausgas als CO2). An der Umsetzung des Plans gibt es jetzt Kritik von Umweltschützern. Dass er dringend nötig ist, zeigt wiederum eine Studie der Universität Harvard: Der Methanschlupf bei der Verteilung des Erdgases in den Städten ist höher als gedacht.

Grünes Bier: Der Brauereikonzern MillerCoors hat sich eine Solaranlage für eines seiner Werke in Kalifornien gegönnt. Umgerechnet sieben Millionen "cases" Bier könnten damit pro Jahr gebraut werden, rechnen die Kollegen bei Cleantechnica vor. Der Vorstoß ist zu begrüßen, aber ob das US-Bier deshalb jetzt besser schmeckt?

Umwelt: Erst kürzlich wurde dem Unternehmen BP ein Teil seiner Strafe erlassen, die er in Folge der Katastrophe auf der Ölplattform Deepwater Horizon im Golf von Mexiko zahlen musste. Jetzt zeigt eine Studie: Millionen Liter Öl wurden nicht aus dem Wasser entfernt und haben sich am Meeresgrund abgesetzt. (Thinkprogress)

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