News: Kohlegasboom in China heizt Erderwärmung an

News: Kohlegasboom in China heizt Erderwärmung an

von Benjamin Reuter

... Alltagstauglichkeit von Elektroautos getestet, Erdöl soll Schottlands Unabhängigkeit finanzieren und weitere Meldungen.

Kohlevergasung: Kohle lässt sich nicht nur in Kraftwerken verbrennen, um Energie zu erzeugen, sondern sie lässt sich auch in einen Erdgasersatz umwandeln. Das ist zwar vergleichweise kostengünstig, doch extrem schädlich für das Klima. China plant nun 60 neue Kraftwerke für die Kohlevergasung. Die Hintergründe beschreibt die Washington Post.

Energiesanierung: Neue Fenster, Wärmedämmung, moderner Heizkessel: Ein Modellhaus in Bottrop zeigt, wie sich Mietshäuser der Sechzigerjahre auf Vordermann bringen lassen – und warum das niemand tun wird. (WirtschaftsWoche)

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Autobranche: Die IAA findet erst wieder 2015 statt, in diesem Jahr kommt der Autosalon in Paris die Rolle als wichtigster Branchentreff im Herbst zu. Hier präsentieren die Hersteller ihre Neuheiten – vor allem SUVs. (Handelsblatt)

Grundeinkommen: Würden Menschen aufhören zu arbeiten, wenn sie ohne Arbeit 1000 Euro im Monat bekommen? Ein Berliner will das Gegenteil beweisen - und sammelt erfolgreich Geld für ein Experiment zum bedingungslosen Grundeinkommen. (Süddeutsche Zeitung)

Ernährung: Um die Menschheit mit tierischen Proteinen versorgen zu können, müssen immer mehr Futtermittel her – die teuer sind und Anbauflächen kosten. Larven und Würmer sollen es richten. (Technology Review)

Erdöl: Der Rohtsoff befeuert die Diskussion um eine mögliche Unabhängigkeit Schottlands von Großbritannien. Befürworter der Abspaltung sehen im Erdöl eine potenziell riesige Einkommensquelle, die das Land finanziell tragen könne – doch nicht alle Experten überzeugt das Argument. (Oilprice)

Elektromobilität: In einem Test der Fachzeitschrift "Auto Motor und Sport" schnitten Elektroautos bei der Reichweite schlechter ab, als von den Herstellern angegeben. E-Auto-Enthusiasten luden am Wochenende zur Gegenveranstaltung. Und tatsächlich: Sie kamen mit den Stromern sehr viel weiter, als die Journalisten. Statt 78 Kilometer schaffte der BMW i3 128 Kilometer. Ein Tesla Model schaffte statt 184 knapp doppelt so viele Kilometer. Hier die Ergebnisse in einer Grafik (Originalgrafik findet sich unter diesem Link auf einer Webseite von Tesla-Besitzern):

 

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